Kann man das Magnetfeld fühlen? – Teil 1

Viele Lebewesen auf unserem Planeten können das Erdmagnetfeld spüren, warum nicht auch Menschen – denkt Oleg Shumilov vom “Institute of North Industrial Ecology Problems” in Russland. Er hat nun Aufzeichnungen der Veränderungen am Erdmagnetfeld von 1948 bis 1997  beobachtet und festgestellt, dass diese in drei Gruppen mit saisonbedingten Höchstwerten eingeteilt werden können. Da wären die Zeiträume März bis Mai, Juli und Oktober. Er fand erstaunliche Korellationen zwischen den Höchstwerten bei Suizidfällen in der russischen Stadt Kirovsk in genau diesen Zeiträumen. Und er war hier nicht der einzige Wissenschaftler, der Hinweise auf Zusammenhänge zwischen Magnetfelder und die menschliche Gesundheit fand.

13:39 24 April 2008
Quelle: NewScientist.com news service
Catherine Brahic

Does the Earth’s magnetic field cause suicides? dn13769-1_250

Many animals can sense the Earth’s magnetic field, so why not people, asks Oleg Shumilov of the Institute of North Industrial Ecology Problems in Russia. Shumilov looked at activity in the Earth’s geomagnetic field from 1948 to 1997 and found that it grouped into three seasonal peaks every year: one from March to May, another in July and the last in October.

Surprisingly, he also found that the geomagnetism peaks matched up with peaks in the number of suicides in the northern Russian city of Kirovsk over the same period.

Shumilov acknowledges that a correlation like this does not necessarily mean there is a causal link, but he points out that there have been several other studies suggesting a link between human health and geomagnetism. For example, a 2006 review of research on cardiovascular health and disturbances in the geomagnetic field in the journal Surveys in Geophysics (DOI: 10.1007/s10712-006-9010-7) concluded that a link was possible and that the effects seemed to be more pronounced at high latitudes.


Twinned peaks

The review’s author, Michael Rycroft, formerly head of the European Geosciences Society, says that geomagnetic health problems affect 10 to 15% of the population. “Others have found similar things [to Shumilov's results] in independent sets of data,” says Rycroft. “It suggests something may be linking the two factors.” A 2006 Australian study, for example, also found a correlation between peaks in suicide numbers and geomagnetic activity (Bioelectromagnetics, vol. 27 p 155).

Brain storms

Psychiatrists too have noticed a correlation between geomagnetic activity and suicide rates. A review of 13 years of South African data on suicides and magnetic storms in South African Psychiatry Review, vol. 6 p. 24) suggested a link. Geomagnetic storms periods of high geomagnetic activity caused by large solar flares have also been linked to clinical depression. In 1994, a study was published suggesting a 36.2% increase in the number of men admitted into hospital for depression in the second week after geomagnetic storms (British Journal of Psychiatry vol 164, p 403). What may be the cause of the link, if there is one, remains unknown. “The intriguing correlation between geomagnetism and suicide justifies more research into its mechanism,” says Rycroft.

Fortsetzung folgt…

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29 Antworten zu “Kann man das Magnetfeld fühlen? – Teil 1”

  1. Marco sagt:

    hallo herr broers,
    ich denk mal das das magnetfeld nur labile und oder nicht erdverbundene menschen zum selbstmord treiben kann beziehungsweise begünstigt.
    kann mir nicht vorstellen das es bei naturvölker die keinen konntakt zu uns haben und im einklang mit der natur leben auch so viel selbstmord gibt.denk mal das wird schon bei naturvölkern was sehr seltenes sein auch prozentual gesehen im vergleich zu den “zivilisiereten” menschen.
    ich glaube nicht das die ursache und der hauptgrund für selbstmord das magnetfeld ist.es wirkt begünstigent oder verstärkt vieleicht das was schon vorhanden ist.aber das werden sie mit sicherheit besser als ich wissen wie das denn genau aussieht.vieleicht lößt das magnetfeld eine ressonanz aus.

  2. Medicus sagt:

    Ein interessanter Gedanke -Ich finde es aber etwas schade, dass Sie nicht den gesamten englischen Text übersetzt haben – zumal vielleicht einige der Leser Ihres Blogs nicht so gut englisch können.
    Vor allem aber auch, da gerade in den nicht übersetzten Passagen vermehrt der Hinweis auftaucht, dass die Wissenschaftler sich nicht sicher sind, ob die erhöhten Suizidraten und geomagnetische Stürme tatsächlich kausal miteinander zusammenhängen und dass weitere intensive Forschungen notwendig wären.
    (“Shumilov acknowledges that a correlation like this does not necessarily mean there is a causal link” … “What may be the cause of the link, if there is one, remains unknown.”)

    Generell sollte man schon vorsichtig sein, welche Prämissen man zu einer Schlussfolgerung kombiniert. Wenn gesagt wird: a) Veränderungen am Erdmagnetfeld treten verstärkt im Oktober auf und b) im Oktober bringen sich statistisch gesehen mehr Menschen um als im September führt das nicht automatisch zu der Schlussfolgerung c), dass die Veränderungen des Erdmagnetfeldes zwangsläufig dazu führen, dass sich mehr Menschen das Leben nehmen. Das ist für mich ein falsch verstandener Syllogismus.

    Ich bin zwar kein Fachmann, aber wenn man davon ausgeht, dass starke Sonnenwinde geomagnetische Störungen, die das Magnetfeld der Erde abschwächen, verursachen können, kann ich mir auch durchaus eine Korrelation der Suizidrate mit der erhöhten Strahlenexposition durch kosmische Strahlung vorstellen. Gerade da in Richtung der Pole – also beispielsweise in Nordrussland oder Australien – das Erdmagnetfeld sowieso schwächer ist und die terrestrische Strahlung (beispielsweise durch Radon im Boden) bei der Gesamtdosis von Strahlung eine Rolle spielt, wäre es doch auch möglich, dass besonders empfindliche Personen, die dann einer erhöhten Strahlenbelastung ausgesetzt sind (Kombination der kosmischen Strahlung mit terrestrischer Strahlung, die in einigen Gebieten der Erde sehr hoch sein kann) auch an einer leichten Form der Strahlenkrankheit leiden könnten. Nun ist zwar bisher noch nicht nachgewiesen, dass Strahlenkrankeit und Depression zusammenhängen, aber die Mechanismen, die bei Depressionen in unserem Körper ablaufen sind noch viel zu wenig verstanden. Außerdem treten gerade bei leichten Verstrahlungen Symptome wie Kopfschmerzen, Übelkeit etc. auf, was sich durchaus auf das Wohlbefinden eines Menschen auswirken kann – potentiell depressive Menschen sind für solche Dinge dann vielleicht weitaus anfälliger.

    Außerdem glaube ich mich daran zu erinnern, dass selbst starke Änderungen des Erdmagnetfeldes im Vergleich zu elektromagnetischer Strahlung die beispielsweise von Handys ausgehen kann, vergleichsweise gering ist. Müsste sich dann nicht auch eine Korrelation zwischen Suizidrate und Handynutzung ermitteln lassen?

    Es muss eben mehr geforscht werden, damit klare Aussagen getroffen werden können!

    Gruß
    Medicus

  3. Paddy sagt:

    Wer bin ich?

    Könntet ihr vielleicht mir ein paar Denkstöße geben!!

    Brauche hilfe bei einer Bewerbung!!!

    z.B
    Wie würden Sie sich selbst für jemanden beschreiben, der Sie nicht kennt?
    Was sind Ihre besonderen Stärken?

    Selbsterkenntnis ist ein langer und intensiver Prozess eben.
    Ich hoffe ihr könnt mir da vielleicht Tipps geben

    Gruß
    Patrick

  4. querdenker sagt:

    Hallo llebe Bloggleser,

    schaut euch mal die heutigen Daten zum Magnetfeld und der x-Rays an.

    http://www.n3kl.org/sun/noaa.html

    Ist es da ein Wunder das es in Haitii wieder mal gerüttelt hat?

    Liebe Grüße

  5. sonja sagt:

    …für eine bewerbung nicht so passend…aber sonst…

    ich bin
    kein bach

    ich bin
    kein baum

    ich bin
    ein nichts

    ich bin
    ein traum

    drum lass
    mich sein

    so wie
    ich bin

    willst du
    mich ordnen

    sterb ich-dahin

    glückliche stunden…für euch

  6. Kim sagt:

    Hallo querdenker,

    siehst du einen Zusammenhang zwischen beiden – KP Index und Nachbeben in Haiti?

    Gruß Kim

  7. Torsten Marx sagt:

    Hallo @ all,

    Hallo Querdenker,

    Kann es nicht sein, weil es ein Erdbeben gegeben hatte und sich dadurch das Erdmagnetfeld änderte?

    Viele Grüße

    Torsten

  8. Mai sagt:

    Hallo Patrick,

    es kommt doch darauf an, für welche Tätigkeiten du dich sozusagen zur Verfügung stellen willst. Du musst doch selbst wissen, was für Fähigkeiten diese Tätigkeiten verlangen und ob du ihnen u.a. durch deine besonderen Stärken und INTERESSEN gerecht wirst.

    Warum (KONKRET!) mögen dich deine Freunde, welchen Beschäftigungen gehst du in deiner Freizeit nach und passen diese, deine “Persönlichkeitsmerkmale” für den Beruf, den du anstrebst?

    Ansonsten gelten wohl für jeden Beruf und darüber hinaus die drei “Kardinaltugenden”, über die jeder im menschlichen Miteinander verfügen sollte: Kongruenz, Empathie und Akzeptanz. Deren Anwendung gilt – im Zuge der Selbsterkenntnis – auch für die eigene Person :)

    Gruß Mai

  9. Querdenker sagt:

    Hallo,

    @Kim
    wäre doch theoretisch möglich, denn alles beeinflusst sich gegenseitig. Es ist doch auffällig das die Ereignisse in Haitii und die starken solaren Einflüsse zeitlich parallel verlaufen – nur ein Zufall?

    @Torsten
    Interessanter Denkansatz !

    Liebe Grüße…

  10. Der sich Wundernde sagt:

    Hallo Zusammen!

    @Medicus
    Interessanter Gedankengang und Danke für den Hinweis bezüglich der nicht übersetzten Abschnitte aus der Quelle. Beim Lesen des Originales hab ich mir genau das gedacht was Sie dann anmerkten, nämlich daß ein wichtiger Teil dieser Veröffentlichung in der Übersetzung fehlt.
    Allerdings lässt der Abschnitt von Herrn Broers keine Haltung zu diesem Thema erkennen und somit bleibt es wohl dem Leser überlassen, welche Haltung er dazu hat.
    Das ändert aber nichts an den interessanten Überlegungen, die Sie in Ihrem Beitrag ansprechen. Hat Spaß gemacht, ihn zu lesen.

    @all
    Was mir immer wieder auffällt – ich lese die Blog-Beiträge seit ca. 3 Wochen sporadisch mit – ist, wie wenig vom Blog-Betreiber selbst auf Kommentare eingegangen wird, die direkt an Ihn gerichtet sind oder Fragen aufwerfen, die eigentlich nur er beantworten kann.
    Stehe ich damit alleine oder sehen das auch andere so?
    Sicherlich nimmt es viel Zeit in Anspruch ein Blog zu führen und auf die Beiträge der User einzugehen … aber oft habe ich mich gefragt, ob er die Kommentare kennt, die hier so zu finden sind.

    Ich seh dann mal heute Abend, was sich so hier getan hat. :-)

    Grüße,
    DsW

  11. Matthias sagt:

    @ Medicus
    Ich kann im Beitrag keinen Hinweis auf Kausalzusammenhänge zwischen Veränderungen des Erdmagnetfelds und der Suizidrate in Kirovsk finden. Es ist dort die Rede von Korrelationen und möglichen Hinweisen auf Zusammenhänge (welcher Art auch immer). Und die Notwendigkeit der weiteren Untersuchung dieser Hinweise wird im englischen Zitat ja genau auch genannt.
    Korrelation beschreibt eine zeitliche Übereinstimmung von Ereignissen, keine Ursachenverknüpfung.

    @marcus
    Wenn man die naturverbundenen Völker und nicht die Selbstmordrate in Kirovsk untersucht hätte, wäre man unter Umständen zu anderen, aber vielleicht eben auch auffälligen Korrelationen gekommen. Je nach dem, was man gerade betrachtet. Und auch in Kirovsk gibt es womöglich noch andere Korrelationen von Ereignissen, bloß hatte man die nicht gerade statistisch festgehalten.

    Wenn man schon im Labor mit schwachen elektromagnetischen Feldveränderungen Leute zu Wahrnehmungsveränderungen bringen kann, könnte das doch genauso mit den natürlichen Feldern sein. Die “Kosmonautenkrankheit” ist ebenfalls ein Hinweis darauf, daß es Zusammenhänge zwischen sich ändernden Feldern und menschlichen Verhaltensänderungen gibt.

  12. Marco sagt:

    hallo,
    ist selbstmord vieleicht eine zivilisationskrankheit?

    AN PADDY AN PADDY AN PADDY AN PADDY

    hier ist eine seite mit allen möglichen informationen zu bewerbungen.
    bewerbung,vorstellungsgespräch,körpersprache,tipps und so weiter.
    http://www.bewerbung-tipps.com/
    falls du vor dem vorstellungsgesprach nervös sein solltest,hilft es dir vieleicht wenn du dir auf dem weg dahin ein paar mal sagst:
    ich bin ganz gelassen und ruhig.alles wird gut.
    viel glück bei deiner bewerbung.

  13. Sabrina sagt:

    Hallo,

    schreibe das erste mal hier und wollte euch die Beobachtungen mitteilen die ich gestern und heute machen durfte…

    - erneutes Beben in Haiti
    - die Leute sind freundlicher oder nachdenklicher, aber auch böswilliger gewesen
    - viele verkehrsunfälle, hier im Radio heute Vormittag wurden 3 innerhalb ner halben Stunde gemeldet und das die Straßen deshalb dicht wären
    - Erschreckend viele Rettungswagen waren heute unterwegs O_o

    LG

  14. krystle sagt:

    ich denke jeder mensch ist erdverbunden wenn er sich hier aufhält.
    was ist eigentlich gemeint mit “nicht erdverbunden” oder wann ist ein mensch erdverbunden? irgendwie verstehe ich das nicht. ist erdverbunden oder nicht ein dauerzustand, sozusagen angeboren oder für jeden menschen wechselhaft?
    mit wem oder was bin ich verbunden wenn ich nicht erdverbunden bin?
    ich kann mir leider unter diesen begriffen nichts vorstellen und hab auch noch keine für mich plausible erklärung darüber gefunden.

    lg.

  15. carine sagt:

    Fühlen !?!

    Das Phänomen der Gefühle oder des Fühlens wird durch unterschiedliche
    Disziplinen beschrieben. Aus Sicht der Psychologie ist es: Emotion.
    Weiterhin bezeichnet man mit Gefühl die Sensibilität, in Physiologie und
    Wahrnehmungspsychologie als „5. Sinn“ bezeichnet, das Fühlen
    allgemein.

    Anders als bei den 4 anderen Sinnen hat die Sensibilität kein
    ausgezeichnetes Sinnesorgan, sondern bezieht ihre Informationen aus einer Vielzahl von Rezeptor-Typen und freien Nervenendigungen, die über den ganzen Körper verteilt sind.

    Eine Emotion ist ein psychophysiologischer Prozess, der durch die
    bewusste und/oder unbewusste Wahrnehmung und Interpretation eines
    Objekts oder einer Situation ausgelöst wird und mit physiologischen
    Veränderungen, spezifischen Kognitionen, subjektivem Gefühlserleben
    und einer Veränderung der Verhaltensbereitschaft einhergeht.

    Eine Emotion ist ein komplexer Prozess, der auf verschiedenen
    psychischen/seelischen Funktionsebenen abläuft. Davon zu
    unterscheiden ist der Begriff Gefühl, der das subjektive Erleben der
    Emotion bezeichnet, wie z. B. Freude, Lust, Geborgenheit, Liebe, Trauer,
    Ärger, Glücklich sein, Wohlbehagen.

    Wie fühlen wir das Magnetfeld ? Psychologisch oder Physiologisch ?
    Mit dem Kopf, als Emotion oder als Gefühl im ganzem Körper ?

    danke im voraus,
    gruss,
    carine

  16. Kim sagt:

    Hallo Querdenker,

    Ja, war Zufall – gibt da keinen Zusammenhang denke ich

    Ich hatte dir gestern mehr dazu geschrieben, erläutert…

    Aber irgendwie ist der längere Text während der Freischaltung mir abhanden gekommen – und jetzt habe ich leider nicht soviel Zeit

    Wollt dir aber in jedem Falle was zurückmelden – denn erst eine Frage direkt an eine Person gerichtet zu stellen… und bei eingehender Antwort und Rückfrage dann nix mehr verlauten zu lassen, gehört sich nicht.

    Da du sehr neugierig bist, glaube – den Dingen selbst denke mal gern auf den Grund gehst und „querbeet“, umfassend dich kundig machst. Schau doch einfach zu den Themen breit dich mal um, nicht nur zu den Ursachen von Erdbeben, sondern auch zu den Themen Sonneneruptionen, Sonnensturm, geomagnetische Stürme, Erdmagnetfeld (Hauptfeld, Lithosphärenfeld, externe Felder)…

    Oder für „auf die Schnelle Nachgeforscht“ – falls dich der hypothetische Zusammenhang zwischen Sonnenaktivität/geomagnetische Veränderungen/ KP Index -> Erdbeben zunächst stärker überzeugt/interessiert – so, dass du lieber direkt gleich weiter diese Hypothese verfolgen willst. Das wären dann relevante Fragen, denke ich:

    Wie ist ein KP Index des Wertes 5 hinsichtlich der Stärke von stattfindenden geomagnetischen Variationen im Verhältnis zu beurteilen?

    Welchen Wert hatte der KP Index am 12.10.2010 – dem Tag des Hauptbebens?

    Welchen Wert hatte der KP Index während anderer Erdbeben, die stattgefunden haben?

    Dann mal „quer“gedacht-/gefragt auch :-)
    Bei dem KP Index den du in deinem Blogkommentar angefügt hast, handelt es sich um einen gewichteten KP Index aus einem Netzwerk von geomagnetischen Observatorien verschiedener Regionen. Das Erdbeben hat aber nur in Haiti stattgefunden – und Erdbeben sind generell immer auf Regionen beschränkt, erschüttern niemals die gesamte Erde.
    -> Liegt der Wert des KP Index in Erdbebenregionen evtl. signifikant über dem der restlichen Welt? Und war er in Haiti am 12. und 20. Januar 2010 evtl. weit größer als 5?

    Was bei einem solchem existierenden Zusammenhang (Sonnenaktivität/geomagnetische Varianzen-> Erdbeben) schön wäre – man könnte Erdbeben nahezu absolut sicher vorhersagen (denn wann hier ein Sonnenwind auf das Erdmagnetfeld trifft, kann man anhand der Beobachtung der Sonnenaktivität bereits im Voraus feststellen – auch der am 20.10.2010 eintreffende Sonnenwind wurde bereits 2 Tage vorher angekündigt)

    Was weniger schön wäre – es würde diesem hypothetischen Zusammenhang nach sehr viel öfter Erdbeben geben. In Zeiten erhöhter Sonnenaktivität (im Maximum der 11 jährigen Sonnenflecken-Zyklen) müsste die Erde eigentlich ununterbrochen beben, aus den Beben gar nicht mehr rauskommen sozusagen – weltweit.

    Datenbankquellen zu historischen KP Index Daten: http://spidr.ngdc.noaa.gov/spidr/dataset.do?view=geomagnetic
    (siehe unter: Geomagnetic view)

    http://www-app3.gfz-potsdam.de/Magnetogramme/Wingst/wingst_k.html

  17. Peter sagt:

    Hallo,

    Ja leider würde ich gerne erst noch bisschen mehr über das Erdmagnetfeld als Einleitung hier lesen bevor es an so Zusammenhänge geht.

    Aber ich lasse mich mal überraschen was noch kommt.

    Das Erdmagnetfeld scheint ja auch nicht überall gleich zu sein auf der Welt. Könnte man nun sagen das es in einigen Gebieten mehr oder weniger zu diesen Auswirkungen auf den Menschen kommt ?

    Vielen Dank erstmal

    Peter

  18. Kim sagt:

    Hallo Matthias,

    meinen Sie bei den im Labor erzeugten Wahrnehmungsänderungen, die von Michael Persinger durchgeführten Experimente zur Neuraltheologie?

    http://www.zeit.de/1996/45/seltsam.txt.19961101.xml?page=all

    http://de.wikipedia.org/wiki/Michael_Persinger

    Grüsse Kim

  19. Kim sagt:

    Quatsch – die Experimente von Michael Persinger zur Neurotheologie meinte ich natürlich (anstatt “Neuraltheologie” ;-)

  20. Tina sagt:

    Hallo in die Runde,

    bei Auswirkungen auf die Erde/Menschen kann man, so denke ich, elektromagnetische Strahlen, Wellen, Felder nicht isoliert betrachten, was wir hier gerade tun.

    Ist es denn nicht so, dass auch die Erde lebt? Sie hat eine eigene (Schumann-)Frequenz, die sich gerade erhöht. Sie hat eine eigene “Haut”, auf der stehen wir und darunter ist Magma usw./usf. Sie dehnt sich aus (“Raum und Zeit” ca. 2. Halbjahr 2009).
    Durch die Bewegungen im Erdinnern und durch die Ausdehnung der Erde baut sich Druck auf, dieser Überdruck sucht sich einen Ausweg an der dünnsten Stelle. Und dann kommen nach meiner Meinung elektromagnetische Frequenzen ins Spiel, die das Ganze befördern, so ungefähr wie die Stecknadel, die in einen Luftballon sticht.
    Kann vielleicht auch auf Menschen übertragen werden, denn ist Suizid nicht eine Form der Aggression (der Druck ist zu hoch), in dem Falle gegen sich selbst?
    Daher bebt die Erde eben nicht immer und überall und bei der Spezies Mensch haben wir dann eben die besagten Suizid-/Aggresions-Kurven.

    Das sind meine Gedanken zum Thema, stark verkürzt. Ausführlicher vielleicht später mal.

    Liebe Grüße

    Tina

  21. Kim sagt:

    @wolfgang

    Oh, was es alles zu kaufen gibt… ;-)

    Aber nein Danke – habe kein Interesse das auszuprobieren (nicht nur weil mir das zu teuer ist)

    Bin aber lang nicht der Meinung deshalb etwa, dass das, was Herr Persinger da treibt, sich irgendwie in Bezug zur Wirkung natürlicher Erdmagnetfeldanomalien auf Wahrnehmung/Psyche/Verhalten des Menschen setzen ließe (in der Art etwa, dass es solch einen Zusammenhang belegt)

    Sonst wäre es doch auch etwas verwunderlich, dass auf einem Flug von Berlin nach Kapstadt bspw., die Piloten das Flugzeug ganz ruhig und konzentriert steuern (ohne irgendwelchen Anzeichen von psychischen Auffälligkeiten, Konzentrationsstörungen oder ähnlichem) – obwohl sie auf dieser Strecke doch permanent Dutzenden von Erdfeldanomalien ausgesetzt sind. Und die Erdmagnetfeld-Veränderungen dabei zwischen mehreren 100 bis mehreren 1000 nT betragen. (im Vergleich dazu zeigt ein KP Index Wert 5 Veränderungen des Erdmagnetfeldes von 70-120 nT an) Auch die Passagiere fühlen sich in der Regel während eines Fluges doch prächtig – und benehmen sich währenddessen ganz normal auch (zum Glück :-)

  22. Paddy sagt:

    Danke an Sonja,Mai und Marco für hilfe

    Wegen dem Erdbeben in Haiti gibt es auch noch was von

    http://www.alles-schallundrauch.blogspot.com/

  23. Mai sagt:

    Suizid ist u.a. ein Symptom von edogenen Psychosen, an deren einem Ende die Depressionen stehen und am anderen die Schizophrenie. Sowohl Depressionen als auch schizophrene Erkrankungen treten episodisch auf (also in Schüben), die sehr auf cicardiane Einflüsse, wie z.B. Tag und Nacht und die Jahreszeiten reagieren. Bei all diesen circardianen (oder zyklischen Einflüssen) spielt die Sonne eine Rolle Inwieweit ist noch nicht ausreichend erforscht. Schizophrene verraten aber häufig, wie die Sonnenstrahlung von ihnen empfunden wird, was dann aber als Wahnvorstellung abgetan wird.
    Die Wissenschaft, die sich mit den tatsächlichen Auswirkungen der natürlichen Zyklen auf den Menschen beschäftigt ist relativ neu und nennt sich Chronobiologie und Chronomedizin. Sicherlich spielen bei ihren Forschungen auch das Erdmagnetfeld und die Strahlung eine Rolle und es wäre bestimmt nicht ohne Ergebnis, wenn man schizophrene Episoden und die Sonnenerruptionen miteinander vergleicht.

  24. Mai sagt:

    und noch etwas: Schizophrene erzählen auch häufig völlig verängstigt von der negativen Strahlung, die von Steckdosen und Handys ausgehen und wie bedroht sie sich von Sendemasten und Sateliten fühlen … Auch wenn wir nicht alle gleich und so massiv auf diese Strahlungen reagieren, vielleicht sollte man diesen Menschen mal ernsthafter zuhören oder “Irrer ist menschlich” ;) Meist handelt es sich um sehr feinfühlige, sensible, intelligente Menschen, die aber während einer ihrer Episoden völlig von ihrer Krankheit sozusagen übernommen oder vereinnahmt werden. Strahlungen sind zwar nicht Auslöser der Krankheit aber wohl Verstärker.

  25. Kim sagt:

    Hallo Peter,

    ich hatte deine Fragen vorhin ganz übersehen –
    Ja, Das Erdmagnetfeld hat an verschiedenen Orten der Erde sehr unterschiedliche Stärke und Richtungen, und es ändert sich zudem ständig. Welche Auswirkungen auf den Menschen meinst du konkret?

    Grüßle

  26. Marcel sagt:

    Hallo Dieter,

    auf deiner webseite für 2012 schreibst Du über die Sonnenaktivitäten folgenes.Weitere Untersuchungen haben ergeben das die Sonne ihr Magnetfeld ca.alle 3,750 Jahre umkehrt,wobei eine Umkehrung ca.374 Jahre dauert.Wenn die ca.374 Jahre auf 395 Jahre erhöht würden,dann würde sich das wieder mit einem anderen Phänomen decken,was im netz stand,in dem artikel ging es um folgenes.
    Die eigenartigen Phänomene zwischen Erde,Sonne und Mond
    Die durchschnittliche Entfernung zwischen Erde und Mond beträgt 380,000 km und zwischen Sonne und Erde 150,000,000 km.Die letztere ist etwa 395 mal weiter als die vorherige.Der Durchmesser der Sonne ist 1,380,000 km,während der des Mondes 3400 km beträgt,das Verhältnis der beiden ist wieder um 395 grösser.Beide Verhältnisse betragen 395.Vieleicht nur ein zufall?

  27. Etaeb Esaa sagt:

    Zum Thema.

    Abduktives Schlussfolgern,
    Adäquates Mittel, induktives Forschen auszulösen.
    Zum Thema wäre mehr aus denken schon zu sagen.

    Gruß Etaeb Esaa

  28. Janus sagt:

    Zum Thema, wenn Janus brücken bersten?

    in meinem Namen janus, frage ich, warum diese Fragen in diesem Blogg gestellt werden, die, die ihn bearbeiten, bisher besuchen, können auf die Fragen nicht wiklich antworten, die, die darauf antworten könnten, tun es nicht, weil sie nicht erkennen können wozu, wie soll denn weiter gestalltet werden? Was ist nach dem Blog die nächste Instanz?

    Freundlicher Gruß

    Janus

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