„Der Grund dafür, dass unser fühlendes, wahrnehmendes und denkendes Ich in unserem naturwissenschaftlichen Weltbild nirgends auftritt, kann leicht in fünf Worten ausgedrückt werden: Es ist selbst dieses Weltbild. Es ist mit dem Ganzen identisch und kann deshalb nicht als ein Teil darin enthalten sein. Hierbei stoßen wir freilich auf das arithmetische Paradoxon: Es gibt scheinbar eine sehr große Menge solcher bewussten Iche, aber nur eine einzige Welt. Das beruht auf der Art der Entstehung des Weltbegriffs. Die einzelnen privaten Bewusstseinsbereiche überdecken einander teilweise. Der ihnen allen gemeinsame Inhalt, in dem sie sich sämtlich decken, ist die «reale Außenwelt». Bei alledem bleibt aber ein unbehagliches Gefühl, das Fragen auslöst wie: Ist meine Welt wirklich die gleiche wie die deine? Gibt es eine reale Welt, verschieden von den Bildern, die auf dem Weg über die Wahrnehmung in einen jeden von uns hineinprojiziert werden? Und wenn es so ist, gleichen diese Bilder der realen Welt, oder ist diese, die Welt «an sich», vielleicht ganz anders als die Welt, die wir wahrnehmen?“
Erwin Schrödinger, Physiker und Nobelpreisträger.
“Wirklichkeit” ist die Menge von Bildern, die von elektromagnetischem Licht übertragen werden; diese Art von Licht wird nur von leuchtender Materie reflektiert, also einem sehr kleinen Teil der gesamten berechneten Masse, auf nur einem einzigen Energieniveau: Dem sichtbaren, das nicht von dem unsichtbaren getrennt ist, die den Rest ausmachen.
Mit Satelliten beobachten Astrophysiker die Gravitations-Effekte der dunklen Massen auf die leuchtende Materie und entdecken so ihre Mengenanteile:
70 Prozent sind Dunkle Energie, aus Bosonen bestehend; 25 Prozent sind Exotische Materie, aus Fermionen aufgebaut; 4,5 Prozent sind nicht-leuchtende gewöhnliche Materie, die elektromagnetisches Licht weder ausstrahlt noch reflektiert; 0,5 Prozent sind leuchtende gewöhnliche Materie und nur 0,005 Prozent sind elektromagnetisches Licht, aus dem die Falle besteht:
Unsere menschliche Illusion, das Universum sei öde, leer und unbelebt.

Quelle: Giuliana Conforto, Das Organische Universum, S.45, Mosquito-Verlag, Potsdam, 2005.
Als Professorin unterichtete sie analytische Mechanik an der Universität von Los Andes in Venezuela und theoretische Physik an der Universität von L’Aquila in Italien. Ihre wissenschaftlichen Forschungen befassten sich mit post-relativistischen Theorien und Quantenkosmologie.
Tags: Bosonen, Conforto, Energie, Garavitation, Quantenkosmologie, schrödinger
hallo,
das, was wir realität nennen, ist doch der kleinste gemeinsame nenner,
auf den wir uns einigen, um nicht total aus den fugen zu geraten?
lg susanne
Zu diesem Thema Wahrnehmung/Wirklichkeit gibt es wunderbare Bücher, mir fallen spontan ein:
1) Gödel, Escher, Bach – an eternal golden braid/ ein Endloses Geflochtenes Band
2) “Illusionen” von Richard Bach (kurz und wunderbar zu lesen)
3) Flatland / Flächenland, der schon über 100 Jahre alte Klassiker von Edwin Abbott – oh und ich sehe gerade, dass es das inzwischen sogar als Film gibt. Eins der schönsten Bücher, die ich kenne.
Lieber Dieter,
“Und wenn es so ist, gleichen diese Bilder der realen Welt, oder ist diese, die Welt «an sich», vielleicht ganz anders als die Welt, die wir wahrnehmen?”
Ich denke, die Welt ist die gleiche. Vielleicht ist nur schwer vorstellbar, dass wir alle zeitgleich gemeinsame Erfahrungen machen, uns allerdings nur der individuelle Anteil daran ‘bewusst’ ist / wird. Vergleichen wir das mit einer lokalen Betäubung: Wir wissen, dass da operiert wird, und wir haben ein (Körper-)Bewusstsein, das uns aus Erfahrung / Erinnerung sagt, dass auch die betäubte Stelle zu uns gehört, möglicherweise dadurch bedingt, dass im Normalfall kein Mensch uns physisch näher kommen kann als bis zur Hautoberfläche.
Es treten also zwei Zustände gleichzeitig auf: verminderte Empfindung und uneingeschränkte Körperwahrnehmung für umliegende Regionen bzw. Zustände. Es ist für mich denkbar, dass die Erfahrung der Betäubung oder jedes geänderten Zustandes von jedem Individuum gemacht wird, allerdings ohne selbst ‘betäubt’ zu sein und die physische Erfahrung zu machen. Soweit ich weiß, wird bspw. von Zwillingsatomen gesprochen bzw. von Spiegelneuronen. Was kannst Du dazu sagen?
>> Mit Satelliten beobachten Astrophysiker die Gravitations-Effekte der dunklen Massen auf die leuchtende Materie und entdecken so ihre Mengenanteile:
[...] 0,5 Prozent sind leuchtende gewöhnliche Materie und nur 0,005 Prozent sind elektromagnetisches Licht, aus dem die Falle besteht:
Unsere menschliche Illusion, das Universum sei öde, leer und unbelebt <<
Was heißt das denn ganz konkret für das Bewusstsein (auf der Erde)? Heißt das dann auch, dass wir selbst [nur] aus diesen Mengenanteilen bestehen? Und legt das dann insgesamt nicht die Vorstellung nahe, dass mit allem verbunden zu sein heißt, 'organischer' Teil von allem, also der Erde, des Universums und des Kosmos zu sein… ewig und unvergänglich? Heißt das dann nicht, dass wir Informationsträger sind, die über einen Fundus an Erfahrungen verfügen, der uns 'erschlagen' müsste, würde er uns ohne zeitliche Dehnung klar? Und wie verhält es sich mit der "Normalverteilung" – oder ist diese auf den Kontext nicht anwendbar?
Der Horizont der persönlichen Realität endet dort wo die Phantasie des einzelnen endet. Deswegen…phantasiert und träumt…habt keine Angst. Euer Herz wird euch leiten. lG
Hallo,
wir können – mit unserem Bewusstsein – mit unseren Gedanken – die Wirklichkeit schaffen bzw. verbessern.
Darum erlaube ich mir einen Aufruf zu kollektiv, positiven Gedanken:
Sie gehören dazu, Sie können mit Ihren Gedanken viel Gutes bewirken. Selbst wenn Sie im Augenblick nicht wissen, ob und wie es funktioniert, es wird funktionieren.
Bitte setzten Sie sich ruhig, ungestört und bequem hin, schließen Sie die Augen – jetzt – und idealerweise fortan täglich.
Stellen Sie sich vor, Sie haben einen kleinen Ball in Ihren Händen, den Sie komplett darin umschließen und festhalten. Eine Hand unten, die andere darüber, in dem Hohlraum der imaginäre Ball.
Stellen Sie sich nun weiter vor, dieser Ball ist unsere Erde, die ganze Erde, wie sie genau in diesem Augenblick aussieht, ist.
Richten Sie Ihre Aufmerksamkeit und Liebe in positiven Gedanken auf die Erde in Ihren Händen. Dabei können Sie entweder Worte denken und / oder Gefühle. Beides ist gut, beides ist wertvoll.
Geben Sie die Aufmerksamkeit und Liebe sowohl auf die gesamte Erde und ebenso auf Gebiete und / oder Menschen, die Ihnen jetzt besonders wichtig sind.
Vielleicht sind im Moment die Menschen auf Haiti, vielleicht ist es ein anderes Land, vielleicht sind es andere Personen. Geben Sie so lange Aufmerksamkeit und Liebe, wie es sich für Sie gut anfühlt.
Lösen Sie sich dann wieder langsam von der kleinen, imaginären Welt in Ihren Händen. Bedanken Sie sich, dass Ihr Geschenk auf die Reise geschickt wurde und nun angenommen werden kann. Öffnen Sie langsam Ihre Augen. Atmen Sie mehrfach richtig tief ein und aus. Strecken Sie sich, fühlen Sie sich wohl und wieder im hier und jetzt ein.
Waschen Sie sich bitte im Anschluss die Hände.
Bitte geben Sie diese positiven Gedanken so oft Sie möchten.
Bitte geben Sie diese Information an alle Wesen weiter, denen Sie vertrauen und von denen Sie wissen, dass sie mit helfen möchten.
Ich danke Ihnen von Herzen – in Licht und Liebe!
Ela
Unsere menschliche Illusion, das Universum sei öde, leer und unbelebt.
Ich würde ja schon fast fragen jetzt,
Was ist eingentlich Leben ? nach all den ganzen Betrachtungen bis hierher ?
Vom Zentrum der Galaxis der wie ein Motor unser Sonnensystem steuert, unser Sonnensystem was Einfluss auf uns hat. Erdmagnetfeld usw.
Dann die Frequenzen in einer so grossen Bandbreite, dazu die Materie die eben durch diese Frequenzen im Grossen wie im Kleinen bewegt wird wie durch Geisterhand. Mikro- oder MakroKosmos.
Da bleibt wohl nur noch die “Zeit” vom Grossen ins Kleine, die man sich kaum vorstellen kann als Mensch.
Man bekommt das Gefühl das man eh als Mensch niemals alles komplett erfassen könnte.
Eine Frage kommt mir noch auf nach diesem neuen Eintrag. Ist die Welt ein Teil des Ganzen oder sind wir auch ein Teil des Ganzen ?
Wahrscheinlich beides oder ?
Liebe Grüsse
Peter
Liebe Ela,
ich stimme deinen Gedanken hier und auch in Teil 1 vollmfänglich zu.
Ist die Welt ungerecht? Sind wir alle Sklaven ungerechter, absolut zufälliger Schicksalskräfte? Ich bin überzeugt, wir können und dürfen diese Frage mit Hilfe des “Instruments” Denken nicht beurteilen, denn es bringt uns nicht zur Wahrheit, sondern liefert nur wiederum angelernte Denkmuster und Beurteilungen.
Sollte ich mich miserabel fühlen angesichts der aktuellen Zustände in Haiti und anderen Teilen der Welt, weil es mir ungerechtfertigterweise so gut geht hier in Deutschland? NEIN, das wäre der absolut falsche, destruktive Weg. Wir müssen, wie du schon sagtest, beim postiven Denken absolut konsequent bleiben — stets in einem tiefen Vertrauen, dass alles, so wie es geschieht, richtig ist und letztlich nur der Erlösung/Selbsterkenntnis dient.
Lieber Patrick,
vielen Dank für Dein Feedback .. für meinen Kommentar hier.
Allerdings möchte ich mich nicht mit fremden Federn schmücken.
Mein Name ist eher eine seltene Abkürzung (in meinem Fall von Manuela) und ich habe festgestellt, dass wir hier zu zweit sind, 2 x Ela.
Bei mir ist der Nachname Starkmann mit dabei.
Das Kompliment (für Teil 1) gebührt “der anderen” Ela.
Vielen Dank
+ sonnige Grüße aus Nürnberg
Ela
Hab ich grad bei Grenzwissenschaft-Aktuell gefunden, klingt ja interessant. Illobrand von Ludwiger redet über “blind-skeptizistischer Banalisierung” und klärt in dem neuen (interdisziplinären) Forschungsbericht über einige Irrtümer auf.
Daraus ergeben sich außerordentlich bedeutsame Konsequenzen für unser Weltbild, die Biologie und die Evolutionstheorie. Auch die Theorie von B. Heim über das mehrdimensionale Weltmodell – mit dem die Materie restlos erklärt werden kann – wird ausführlich untersucht. Ich denke da kommen einige kluge Leute zu Wort, die da auch über Wahrnehmungsdefizite sprechen, also selektive Wahrnehmung.
MUFON-CES
Im aktuellen Exopodcast spricht Illobrand von Ludwiger, Astrophysiker und Leiter der MUFON-CES, über die aktuellen Beiträge zur UFO-Forschung aus Geschichte, Biologie und Physik.
http://www.exopolitik.org/index.php?option=com_content&task=view&id=366&Itemid=1
Geheimnisvolles Polarlicht
http://www.youtube.com/watch?v=Cb8TRXw2WwM&videos=lYI2lYP_bfs&playnext_from=TL&playnext=1
hier übrigens eine sehr realistische zukunftsvision,
ein friedliches leben ohne strom
http://www.youtube.com/watch?v=u4-3KYbWB-4&NR=1
liebe grüße
michael
Das Hirn und Ich
doku über hirnforschung
http://www.youtube.com/watch?v=JjmYToz7YEM&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=AONfiU1K5eM&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=AONfiU1K5eM&feature=related
noch einen hinweis auf eine gute zeitschift
man kann sich bei interesse ein probeheft zukommen lassen
http://www.energie-der-sterne.de/Impressum/Lichtsprache-Ausgaben/Ausgabe_Nr__69/ausgabe_nr__69.html
Die 70 % Dunkler Energe -DE- mit Bosonen und die 25 % Dunkler Materie -DM- mit Fermionen zu betiteln, halte ich für sehr gewagt.
Bosonen und Fermionen sind ja unsere gewöhnlichen Bausteine. Zwar geht man davon aus, dass die DM eventuell auch aus den Superpartnern der bestehenden Bausteine besteht, doch das sind dann nicht nur Fermionen. Die DE von 70 % scheint nun etwas ganz anderes zu sein. Hier können wir nicht Bosonen heranziehen, wohl eher die Quintessenz oder ähnliches. Man wird sehen.
Aktuelles zum Thema Hirnforschung:
http://www.demographie-netzwerk.de/iv.-know-how-kongress-2009/videos/video-vortrag-prof.-dr.-gerald-hther.html?flvspeed=dsl
Stand auch was im Magazin des Max-Planck Instituts:
EIN FEEDBACK AUS HÖHEREN REGIONEN
„Wir sehen die Welt nicht, wie sie ist, sondern wie wir glauben, dass sie ist“, sagt Ralf Galuske. Anders ausgedrückt: Unser Wissen lässt uns die Welt mit anderen Augen sehen. Galuske und sein Team wollen herausfinden, was bei diesem Prozess in unserem Gehirn passiert. Das Wissen der höheren Zentren verändert sozusagen unser Bild der Welt ganz gezielt bereits in den sehr frühen Verarbeitungsschritten und scheint auf diese Weise Interpretationen vorzugeben oder zumindest zu erleichtern.
Die Rückkopplung kann also helfen zu erklären, warum wir manchmal Dinge sehen, die es gar nicht gibt – wie die optische Täuschung des wandernden Jägerzauns. Und zugleich kann es erklären, warum wir manchmal Dinge nicht sehen, obwohl sie direkt vor unserer Nase stehen – wie der Salzstreuer in der ersten Reihe.
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hallo,
es gibt keine zwei menschen die die welt gleich sehen.
jeder mensch sieht die welt mit anderen augen.
es wird nie im ganzen multiversum einen menschen wie herrn broers z.b. geben der die welt so sieht wie er.
nie wird es einen menschen geben der die welt so sieht wie er.
darum ist jeder mensch heilig.da einzigartig im ganzen multiversum.
das hängt auch mit den immer verändernden zeitqualitäten zusammen.
wenn man 100 zwillinge hat,wird keiner kenau so sein wie man selber.
das gehirn prudoziert die ganze realität.
wobei dei überwiegende teil aus unseren erfahrungen und denken herkommt.
der kleinste teil ist das was wir mit unseren sinnen war nehmen.
darum sieht jeder die welt anders.
und das ist gut so!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!