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Die Sonne und Klimakatastrophen

Donnerstag, 02. September 2010

Wie es aussieht hat  sich das Interesse der Bevölkerung am Thema Sonnensturm in den letzten Jahren verändert. Auf “http://www.z-e-i-t-e-n-w-e-n-d-e.blogspot.com/ ” ist hier zum Thema ” Sonnenaktivitäten und Katastrophen*” zu erfahren:

Diese Frage (*) habe ich mir gestellt, um zu sehen, ob dieses Thema niemanden interessiert? Dabei habe ich die Google Datenbank angezapft und verblüffendes herausgefunden. Wie man an der Kurve sehen kann ist das öffentliche Interesse am Thema in den letzten 12 Monaten drastisch gestiegen. Betrachte ich den Zeitraum seit Anfang 2006 bis heute im deutschsprachigen Raum ist der Anstieg noch höher. Die Grafik zeigt die Anzahl der Suchbegriffe (Sonnensturm und Geomagnetic Storm), die Google aufgezeichnet hat. Offensichtlich haben wesentlich mehr Menschen ein Interesse daran als den Medien bewusst ist und suchen nach Informationen. Nur die Medien haben es bis auf wenige leider noch nicht realisiert.”

Bitte verschafft euch selbst einen Überblick – ich bin aus zeitlichen Gründen nicht mehr in der Lage, alle themenrelevanten Veröffentlichungen zu überprüfen (obgleich ich bei dieser Darstellung ziemlich sicher bin, dass es sich hier um eine ehrliche und wertvolle Information handelt).

Auffällig häufig erreichen mich Mails und Anrufe von Personen, die noch vor wenigen Monaten der Ansicht waren, dass sich im Weltgeschehen nichts wirklich auffälliges ereignet hätte – es hätte immer schon einige abweichende Ereignisse gegeben, es sei “alles im Bereich der Norm”.  Diese Personen erscheinen nun doch verunsichert. Irgendwie passt das alles nicht so recht ins Bild der Normalität. Ihnen scheint auch aufzufallen, dass, im Verhältnis zu den Weltkatastrophen, jedoch nur sehr wenig an die Öffentlichkeit dringt. Die öffentlich rechtlichen Medien berichten ganz offenbar außerordentlich  selektiv. Ein Motiv scheint hier schnell gefunden zu sein, eine Massenhysterie soll vereitelt werden. Eine andere “Ausrede” erscheint abwegig. Nun ist die Aufklärung jedoch nicht in allen Ländern gleich. Was in den USA zurzeit über das Thema “Sonne und Klimakatastrophen” berichtet wird, ist ganz anderer Art, als in unseren Gefilden. Täglich berichten CNN, ABC, Fox und Co über diese Ereignisse. Grundsätzlicher Tenor aller Sendungen “Sonnenaktivitäten werden unsere Erde in eine nie dagewesene Katastrophe führen”, wobei erstaunlicherweise sogar über ein Zeitfenster zwischen 2011 und 2013 (2012)  berichtet wird. Hochkarätige Astrophysiker wie Prof. Michio Kaku (http://en.wikipedia.org/wiki/Michio_Kaku) werden zu diesem Thema befragt und bestätigen diese unglaublich erscheinende Sachlage auf eindrucksvolle Weise. Was dieser Mann zu sagen hat ist hier zusammengefasst: http://bigthink.com/ideas/19371

Aber was geschieht denn nun wirklich “da draußen”? Wird es tatsächlich immer katastrophaler? Es sieht so aus. Schauen wir uns nur einmal in unserem Kulturkreis um. Was ist eigentlich noch normal? Das Wetter? Die Wirtschaft? Unser ökologisches System? Unsere Kultur? Unsere Emotionen? Vor wenigen Tagen erreichte mich eine Nachricht aus Portugal. Sollte Sie stimmen – woran ich nicht zweifel – dann werden zumindest die Portugiesen auf ein sehr großes Ereignis vorbereitet. In einem “Faltblatt der portugiesischen Regierung zur Vorbereitung der Bevölkerung” heißt es in Kernsätzen:

“Stellen Sie sich einen Katastrophenfall vor, der Sie daran hindert ihr Haus zu verlassen oder bei dem ihr Haus der sicherste Zufluchtsort ist. Gehen sie davon aus, dass die Wasserlieferung unterbrochen ist oder das Wasser für den menschlichen Genuss nicht mehr geeignet ist, dass das Licht, das Gas und die Kommunikationskanäle unterbrochen sind und zwar für einen längeren Zeitraum. Ihr Überleben und das Ihrer Familie hängt von Ihnen ab! Bilden Sie eine Lebensmittel-und Wasserreserve ausreichend für einen Zeitraum von ein bis zwei Wochen. Eine Trinkwasserreseve hat allergrößte Priorität. Bedenken Sie , dass der Mensch einige Zeit ohne essen, aber nicht ohne trinken überleben kann. Kinder, ältere Menschen und Kranke haben zusätzliche Bedürfnisse. Schaffen Sie eine Wasserreserve ausreichend für eine bis zwei Wochen an. Wenn Sie das Haus verlassen können, weil es keine chemische oder radioaktive Verseuchung gibt, können Sie auch Regenwasser, Quellwasser, das Wasser aus Flüssen Teichen und Seen, sowie aus Brunnen und Stauseen verwenden, aber vermeiden sie Wasser in dem Gegenstände treiben, das riecht oder von anormaler Farbe ist.” (http://www.youtube.com/watch?v=QivSILCg-Mk).

Ich möchte diesen Aufruf hier nicht weiter kommentieren. Bitte recherchiert selber, und fühlt einmal in euch hinein.

Liebe Besucher

Mittwoch, 01. September 2010

Hallo liebe Blog-Besucher, Dieter Broers arbeitet zurzeit mit vollem Einsatz an neuen Projekten und ist daher sehr eingespannt. Das führt dazu, dass er momentan nicht regelmäßig bloggen kann. Er wird aber dennoch im Rahmen seiner Möglichkeiten Beiträge für den Blog schreiben.

Mit besten Grüßen

Der Admin

Was ist das größte Problem unserer Zeit?

Donnerstag, 19. August 2010

Der hochdekorierte  Wissenschaftler Prof. Dr. Dr. habil. (Geologie) und Dipl. Ing. für Fernmeldewesen Otto Oesterle forschte als Physiker in Alma Ata (ehem. UdSSR). Durch die damalige Auflösung der Sowjetunion (Glasnost /Perestroika) wurde Prof. Oesterle die Einwanderung nach Deutschland ermöglicht, da seine Großeltern aus Deutschland stammten. Prof. Oesterle erhielt nach kurzer Zeit eine Professur für Theoretische Physik an der TU-Berlin. Bereits in seiner ersten Vorlesungsstunde lehrte er seinen Studenten die Grundlagen der (wie er es nannte) „Realphysik“. Hierzu gehörten beispielsweise einige Passagen der Maxwell`schen Gleichungen, die uns – seiner Ansicht nach – in der allgemeinen Lehrphysik vorenthalten werden. Er definierte an faktischen Beispielen den Unterschied zwischen Lehr- und Realphysik. Prof. Oesterle wurde wenige Tage nach seiner ersten Vorlesung vom Lehrdienst enthoben. Einer Verlautbarung nach durfte er sogar das Gelände der TU-Berlin nicht mehr betreten. Nur wenige Monate nach dieser Tragödie verstarb er, bevor er sein Buch „Vom zersplitterten  und widersprüchlichen zum ganzheitlichen Wissen“ veröffentlichen konnte. Prof. Oesterle war ein herausragender Forscher mit einem hohen ethisch-sozialen Anspruch. Er war ein Mensch, wie es bedauerlicherweise viel zu wenig auf der Erde gibt. Hier nun – Otto Oesterle zu Ehren – ein markanter Auszug aus seinem nichtveröffentlichtem Buch:

„Was ist das größte Problem unserer Zeit?

Als der Verfasser vor vielen Jahren (noch in der UdSSR) zu diesen Ideen kam, erwartete er in naiver Weise, daß sie bei seinem ersten Vortrag mit Beifall aufgenommen würden. Heute muß er leider konstatieren, daß es viel leichter ist, etwas zu entdecken, als die Anerkennung dieser neuen Ideen zu erlangen. Auch die Hoffnung des Verfassers, daß in der “fortgeschrittenen Industriegesellschaft” Deutschlands neue Ideen stärker unterstützt würden als im “unterentwickelten” Kasachstan, war naiv. Im Gegenteil, er mußte feststellen, daß in der deutschen Wissenschaft Dogmen und Verkrustungen viel mächtiger sind als in den heutigen GUS-Ländern (vielleicht weil die Gehälter der Wissenschaftler hier höher sind?). In der Wissenschaft ist es wie beim Klavierspielen: das Lernen ist viel leichter als das Umlernen. Heute hat man aber keine Zeit wie früher, um auf einen Generationswechsel zu warten (außerdem kann es diesen nicht geben, weil die falschen, aber anerkannten Ideen bessere Chancen haben, die nächste Generation zu prägen).

Als besonders schwierig erweist es sich, neuen Ideen im Bereich der Grundlagen der Wissenschaft zum Durchbruch zu verhelfen. Alle glauben, daß die Grundprinzipien unseres Wissens endgültig feststehen und wahr sind. Sehr eindrücklich hat sich der russische Biophysiker J. A. Liberman  (1990) über diese Situation geäußert: „Mit der Hartnäckigkeit eines Maulwurfs vergräbt sich der moderne Biologe immer tiefer in sein Problem. Und schaut wie auf einen Verrückten auf jemanden, der sich emporhebt und fragt: was ist eigentlich das Leben?“.

Die falschen Dogmen blockieren die Entwicklung der menschlichen Gesellschaft. Ihre Verteidiger sind nicht nur Rabbiner, Päpste oder Ajatollahs, heute sind es auch Präsidenten von wissenschaftlichen Akademien mit ihren Scharen von anerkannten “Experten”. Es gibt aber im Prinzip für das Neue außer seinen Autoren selbst keine Experten, wie der bekannte Journalist Gottfried Hilscher (1996) ganz richtig meint. Die Dogmen sind in den Grundlagen der Wissenschaft besonders schädlich, weil sie sich in den angewandten Wissensbereichen mehrfach widerspiegeln und deren Entwicklung blockieren. Sie müssen so schnell wie möglich durch ein neues, richtiges Weltbild ersetzt werden. Dieses Buch ist ein Versuch, ein solches ganzheitliches Weltbild darzustellen.“

Habt ihr jemals von diesem Buch gehört? Mögen die mutigen Leistungen von Otto Oesterle nicht vollständig umsonst gewesen sein…

Sollte sich seit Sokrates, der wohl das erste berühmte (Todes-)Opfer einer dogmatischen Denkstruktur gewesen sein mag, wirklich nichts geändert haben…?

(O. Oesterle forschte in Nürnberg/Feucht zusammen mit L. Steib und D. Broers.)

Weiterführende Informationen zu Prof. Dr. Dr. Otto Oesterle:

Otto Oesterle wurde 1940 in Aserbaidschan, als Nachkomme schwäbischer Auswanderer nach Russland (um 1818), geboren. 1941 als Deutscher nach Ostkasachstan interniert, wuchs er als „Hinterwäldler“ dort auf. 1956 wurde die Kommandantur (sowjetische Verbannung) aufgehoben, was seine Übersiedlung nach Alma-Ata 1957, nach Abschluss der Mittelschule, ermöglichte. 1964 absolvierte er mit Auszeichnung die Hochschule für Fernmeldewesen in Tashkent. 1968 erfolgte seine Aufnahme in das Forschungsinstitut für Mineralrohstoffe in Alma-Ata, – als Elektroingenieur. Hier promovierte er 1977 in Mineralogie und 1990 in Moskau als Dr. Dr. (Habilitation). Seit 1992 lebt er in Deutschland und hat über zwei Jahre an der Technischen Universität Berlin gearbeitet.

Der Schwerpunkt seiner langjährigen wissenschaftlichen Tätigkeit – die Grundlagen der Naturwissenschaften. Er ist Autor von 45 Erfindungen und über 100 wissenschaftlichen Veröffentlichungen (v.a. in Russisch). 1996 erschien in der Schweiz sein erstes Buch in deutsch: „Ausweg aus der Sackgasse – ein ganzheitliches naturwissenschaftliches Weltbild“. Sie lesen hier eine gründlich überarbeitete und erweiterte Ausgabe dieses Buches. Es ist ein Versuch, unser zersplittertes und verzweigtes Wissensgebilde. das heute dem Turmbau zu Babel sehr ähnelt, auf einem neuen Niveau – dem Prinzip der Ganzheitlichkeit (Holismus) – zu vereinigen.

Sonnenaktivität und starke Erdbeben

Donnerstag, 12. August 2010

Es gab hierzu schon einige Kommentare, aufgrund der höheren Reichweite eines separaten Blog-Beitrags möchte ich doch nochmal kurz auf die zeitliche Korrelation zwischen den Sonnenaktivitäten Anfang August und einem weit über dem Durschnitt liegenden, höheren Aufkommen von starken (Magnitude >6) hinweisen. Die Bilder sprechen eine recht deutliche Sprache:

“Normalerweise” kann man Erdbeben über Stärke 6 über lange Zeiträume an der Hand abzählen, am 4. August gab es davon 5 Stück:

MAP 5.1 2010/08/06 21:05:27 -38.199 -73.616 10.0 OFFSHORE BIO-BIO, CHILE
MAP 5.6 2010/08/06 08:58:40 -7.372 128.473 58.6 KEPULAUAN BARAT DAYA, INDONESIA
MAP 5.2 2010/08/06 05:03:59 -21.726 -179.478 584.3 FIJI REGION

MAP 5.2 2010/08/05 20:35:51 -20.036 -70.493 38.2 OFFSHORE TARAPACA, CHILE
MAP 5.1 2010/08/05 19:04:05 49.522 155.440 66.8 KURIL ISLANDS
MAP 5.0 2010/08/05 08:45:28 -5.628 146.655 96.8 EASTERN NEW GUINEA REG, PAPUA NEW GUINEA
MAP 5.2 2010/08/05 06:27:16 -37.430 -73.367 24.9 BIO-BIO, CHILE
MAP 5.7 2010/08/05 06:01:48 -37.362 -73.341 16.2 BIO-BIO, CHILE
MAP 5.3 2010/08/05 05:09:23 -6.004 150.600 35.0 NEW BRITAIN REGION, PAPUA NEW GUINEA
MAP 5.1 2010/08/05 01:12:46 -5.974 150.571 35.0 NEW BRITAIN REGION, PAPUA NEW GUINEA

MAP 6.0 2010/08/04 23:48:03 45.964 153.216 33.6 EAST OF THE KURIL ISLANDS
MAP 7.0 2010/08/04 22:01:44 -5.768 150.776 44.0 NEW BRITAIN REGION, PAPUA NEW GUINEA
MAP 5.4 2010/08/04 21:51:26 51.494 -178.569 49.1 ANDREANOF ISLANDS, ALEUTIAN IS., ALASKA
MAP 6.4 2010/08/04 12:58:25 51.426 -178.607 27.0 ANDREANOF ISLANDS, ALEUTIAN IS., ALASKA
MAP 5.3 2010/08/04 10:07:12 -21.796 -175.150 35.0 TONGA
MAP 6.4 2010/08/04 07:15:33 -5.521 146.793 213.6 EASTERN NEW GUINEA REG, PAPUA NEW GUINEA
MAP 6.0 2010/08/04 04:46:22 -26.953 -177.148 23.7 SOUTH OF THE FIJI ISLANDS
MAP 5.3 2010/08/04 04:24:37 -23.838 -66.522 177.3 JUJUY, ARGENTINA
MAP 5.1 2010/08/04 00:43:05 6.690 126.968 66.4 MINDANAO, PHILIPPINES

MAP 5.4 2010/08/03 22:30:30 -22.642 171.443 64.8 SOUTHEAST OF THE LOYALTY ISLANDS
MAP 5.2 2010/08/03 19:42:13 -9.498 39.060 9.7 TANZANIA
MAP 5.4 2010/08/03 16:26:27 38.451 69.627 37.4 TAJIKISTAN
MAP 6.3 2010/08/03 12:08:27 1.243 126.277 42.8 MOLUCCA SEA
MAP 5.3 2010/08/03 08:03:19 -6.501 103.963 38.0 SOUTHWEST OF SUMATRA, INDONESIA
MAP 5.0 2010/08/03 05:29:21 -19.908 -70.419 58.3 OFFSHORE TARAPACA, CHILE
MAP 5.0 2010/08/03 01:48:12 10.915 93.100 71.6 ANDAMAN ISLANDS, INDIA REGION

Sonnenaktivitäten Anfang August

Montag, 09. August 2010

Anfang August wurden starke Sonneneruptionen beobachtet, darüber wurde einiges berichtet, z.B. hier:

NASA: Warnung vor Solar-Tsunami

Auszug: „Diese Eruption ist direkt auf uns gerichtet“, so Leon Golub vom „Harvard-Smithsonian Center for Astrophysics“.

Zunächst halte ich es für bemerkenswert, dass dieses Ereignis im Zusammenhang mit einem altbekannten Phänomen zu stehen scheint.  Es geht um die magnetischen Anomalien auf der erdabgewandten Seite (“Farside”) der Sonne. Bewundernswerterweise tauchen hier – quasi aus dem Nichts- örtlich begrenzte magnetische Anomalien auf, die als dunkle Flecken (Sonnenflecken) aufscheinen. Diese Ereignisse sind umso bemerkenswerter, als das sie eben immer nur auf der “Farside” auftauchen – und sich nicht zur “Earthside” zeigen, was eigentlich zu erwarten wäre. Vernachlässigen wir an dieser Stelle einmal die mögliche Ursache dieser Phänomäne und betrachten eine mögliche Kausalität zwischen diesen “Farside Anomalien” und den darauf resultierenden Sonnenexplosionen – den Sunflares. Nehmen wir hierzu das aktuelle Ereignis. Betrachten wir einmal diese beiden Aufnahmen:

Innerhalb von 12 Std. (quasi aus dem Nichts) entstand diese Aktivität:

Diese beiden Aufnahmen sind in direkter Folge entstanden – alle 12 Std. wird hier ein Bild erstellt. Auffällig ist hier die Aktivität, die aus dem Nichts zu kommen scheint. Quelle: http://soi.stanford.edu/data/full_farside/

(Interessant und auch beunruhigend ist, dass diese Bilder inzwischen nicht mehr im Archiv abrufbar sind. Dafür aber ebenso heftige in der Zeit vom 4.-6. August)

Dieses Ereignis scheint verantwortlich für die aktuellen Sunflare Serien zu sein. Auf STEREO Behind COR2 ist jedenfalls zu ein derartiger Zusammenhang zu erkennen. Zwischen 00 und 12 Uhr – also der Zeitpunkt der  Entstehung der auffälligen Sonnenflecken – zeigte die Sonne dieses Bild:

Aus dieser Situation entstanden die großen Flares der letzten Tage. Bitte schaut euch hierzu die Videosequenzen an!

Nun zu einer möglichen Ursache der spontan auftauchenden Sonnenflecken. Auf STEREO Behind HI1 konnte ich zu dem fraglichen Zeitpunkt folgendes Ereignis entdecken:

War nun die “Zündung” (so erscheint es jedenfalls) dieses Objektes für die spontan auftretenden Sonnenflecken verantwortlich? Bitte schaut euch auch hierzu die Videosequenzen von STEREO Behind HI1 an.

Was meint ihr dazu? Habt ihr in den Medien irgendwelche Meldungen über umgeleitete Flüge, Stromausfälle, ausgefallene Satelliten oder Nordlichter gesehen?

Das Resultat der Eruptionen in Form von einem stark schwankendem Kp-Index sieht dann übrigens so aus:

Quelle: http://www.swpc.noaa.gov/alerts/k-index.html

Quantensprung in der Physik

Montag, 02. August 2010

Was bisher von Physikern und vor allem von “Gedanken erschaffen Realität”-Skeptikern für unmöglich gehalten wurde, ist jetzt (schon im April) passiert: Die Übertragung von quantenphysikalischen Modellen auf den Makrokosmos, also auf Objekte, die man sehen und anfassen kann. Wer sich damit ein wenig auskennt, wird diesen Artikel wahrscheinlich schon kennen, und verstehen, warum diese Meldung die “Mainstream Wissenschaft” Kopf stehen lässt:

Schrödingers Katze wird flügge

Intuitiv waren vielen Menschen die Zusammenhänge klar, nun auch können diejenigen, die messbare rationale Nachweise brauchen, ihr Weltbild ein Stück erweitern, ist das nicht wunderschön!!?

Die Spirale dreht sich weiter

Mittwoch, 28. Juli 2010

Liebe Freunde, liebe Leserinnen und Leser,

mir, uns, meinem Team und mir ist klar geworden, dass zum philosophischen Aspekt unseres Themas alles gesagt ist und wir uns zumindest beginnen im Kreis zu drehen. Ich möchte gerne eine neue Richtung mit dem Blog einschlagen. Daher werde ich in nächster Zeit eher kurze Infos posten, was sich gerade tut, was die Sonnenaktivitäten, das Erdmagnetfeld, die Vulkanaktivitäten und andere wichtige 2012-relevante Ereignisse angeht, und diese dann ggfs. kommentieren. Wie jeder aktuelle Ereignisse bewertet, und was die Dinge im „Aussen“ mit unserem Bewusstsein zu tun haben, kann dann jeder selbst entscheiden.

Daher möchte ich Euch aufrufen, alles was ihr grad aktuell Relevantes gefunden habt, hier zu sammeln und zu kommentieren, ich denke das ist ein Schritt in die richtige Richtung. Wenn es Youtube Links sind sollten diese von einer kurzen Beschreibung des Inhaltes begleitet sein.

Ein Anfang ist das hier (leider alles englisch), sehr spannend, die Namen der Wissenschaftler könnten Euch schon bekannt sein…

NASA IBEX Science Update

Und wer mal sehen möchte, was die amerikanischen Medien zum Thema Sonnenaktivität und 2012 und Vorbereitungen auf ein Ereignis berichten, kann sich das hier zu Gemüte führen:

Jesse Ventura Conspiracy Theory – 2012 Part 1 of 6

Jesse Ventura Conspiracy Theory – 2012 Part 2 of 6

Jesse Ventura Conspiracy Theory – 2012 Part 3 of 6

Jesse Ventura Conspiracy Theory – 2012 Part 4 of 6

Jesse Ventura Conspiracy Theory – 2012 Part 5 of 6

Jesse Ventura Conspiracy Theory – 2012 Part 6 of 6

Soweit, bald mehr, in tiefer Verbundenheit.

Ein erneuter Versuch – zur Selbst-Erkenntnis

Freitag, 16. Juli 2010

Auf einer Leinwand mögen wir manchmal das große Meer mit seinen endlosen Wogen sehen – dann verschwindet es wieder. Oder wir sehen ein großes sich ausbreitendes Feuer, das auch wieder verschwindet. Ist nun die Leinwand vom Wasser nass geworden oder vom Feuer verbrannt? Nichts hat die Leinwand berührt. Ebenso berühren uns die Dinge die im Wachen, Träumen und sogar Tiefschlaf geschehen nur scheinbar. Unser wahrhaftiges Selbst ist davon unberührt. Die Vorstellung vom Selbst als Zuschauer existiert nur im Denken, es ist nicht die absolute Wahrheit des Selbst. Zum Zuschauen muss es Objekte geben, die gesehen werden. Sowohl der Zuschauer als auch seine Objekte sind Schöpfungen des Geistes. Die Leinwand steht für das reine Gewahrsein vor jeder Erfahrung oder Erkenntnis. Bitte bedenkt, es gibt nichts zu „ver-wirklichen“  oder zu erreichen. Denn DAS, in dem alles erscheint und wieder verschwindet, ist ja schon immer da! Das Selbst braucht keine Verwirklichung. Es ist in sich vollkommen und glückselig.

Und wie können wir nun dieses Selbst erreichen? Offenbar gibt es kein Erreichen des Selbst. Wäre das Selbst zu erreichen, hieße das, dass es nicht hier und jetzt ist und noch erlangt werden muss. Was jedoch erlangt wird, kann auch verloren gehen – es ist also unbeständig. Es lohnt nicht, nach dem zu streben, was unbeständig ist. Im Grunde sind wir das Selbst. Wir sind bereits Das. Tatsache ist, dass wir unseren beseligten Zustand nicht kennen. Nichterkenntnis tritt dazwischen und zieht einen Schleier über das reine Selbst, das Seligkeit ist. So gelten alle Bemühungen allein der Beseitigung des Schleiers, der nur aus falscher Erkenntnis besteht! Diese falsche Erkenntnis ist die Identifizierung des Selbst mit Körper und Geist. Erst wenn diese verschwinden, bleibt das Selbst allein zurück. Jeder Vorstellung vom Selbst, sogar an ein mystisches All-Einheitserlebnis, erzeugt einen Schleier. Das betrifft nicht nur den Inhalt – also ob ich mir das Selbst als allumfassenden Raum oder als Zustand friedvoller Harmonie vorstelle. Allein die Tatsache, dass ich mich überhaupt auf irgendetwas beziehe, verdeckt die Wahrheit und Seligkeit, die ich bin, Beziehung bedeutet immer auch Dualität. „Ich jetzt“ im Unterschied zu „Ich in der Zukunft“ – und dann möglichst voll erwacht und selig.

Lao Tse äußerte sich hierzu: „Das Tao was du benennst ist nicht das wahrhaftige Tao“. Unser Verstand kann nur verschiedene Inhalte und Zustände erkennen und vergleichen. Was auch immer der Verstand zustande bringt (erforscht), über die Dualität kommt es nicht hinaus! Eine Selbsterkenntnis kann er nur im Subjekt/Objekt-Schema verstehen. Unsere eigentliche „Aufgabe“ (!) besteht nun darin, dieses Schema als Illusion zu durchschauen und tatsächlich fallen zu lassen – also „aufzugeben“ (loslassen). Das bedeutet eben nicht: „Erkenne, wer du bist“, sondern „Sei, was du bist“ (und immer warst usw.). Hierdurch entsteht ein Umschalten vom Denken zum Sein.

So kann das „Erwachen der Menschheit“ als ein Zustand bezeichnet werden, in dem der Erwachte sich in diesem Sein befindet – ein Ich tritt quasi in die 2. Reihe zurück…

me agape

Jiddu Krishnamurti: „Wenn ich mein gesamtes Lebenswerk in einen Satz prägen sollte, so würde ich sagen: Die Menschheit wird erst befreit sein, wenn sie die Dinge so sieht, wie sie sind und nicht wie sie sein sollten“.

Crashkurs für Quereinsteiger?

Dienstag, 13. Juli 2010

Naturgemäß fanden „erleuchtete“ Menschen diesen Zustand erst, nachdem sie sich von den dominierenden Strukturen ihres Verstandes gelöst hatten. Diese Menschen lösten auf ihrem Weg ihre egobezogenen Haftungen auf. Sie stellten sich genau den Dingen, die jeder von uns lieber ausblendet. Als sie ihre persönlichen (egobezogenen) Irrwege und dessen Zweck durchschauten, setzte eine Phase der Ekstase ein. Diese Ekstase unterschied sich von allen Emotionen und Gefühlen, die ein quasi „nichterleuchtetes“ Wesen erfahren konnte. Natürlich ist diese Ekstase nur ein Sekundäreffekt einer „Erleuchtung“. Primär löste sich die verstandesdominierte Wahrnehmungsebene auf, wodurch sich das wahrhaftige (unpersönliche) Sein in den Vordergrund stellte. Nicht die Person, das Ich, nimmt hier wahr, sondern das „Es“ (im ganzheitlichen Sinne). Diese „Erleuchteten“ brauchten hierfür meistens eine recht lange Zeit. Natürlich ist die Zeit kein Kriterium dafür sondern, ganz offenbar, ist für einen solchen Zustand eine erhebliche Menge an Erfahrungen erforderlich, die es gilt, in einen übergeordneten, ganzheitlichen Sinn-Bezug zu stellen.

Etwas Derartiges scheint besonders aufwendig zu sein, ansonsten sollte es weitaus mehr „Erleuchtete“ auf dieser Erde geben. Aus diesem Grund ist es für diejenigen, die es „geschafft“ haben, auch ein recht langwieriger Weg – der erhebliche Zeit in Anspruch nimmt. Ich möchte diese sehr grob gefasste Darstellung für etwas ganz bestimmtes anbieten. Mir geht es um die Frage, die mir sehr oft gestellt wird: „Können wir unseren Erleuchtungsweg nicht einfach abkürzen?“ Diese Frage ist eine häufige Reaktion auf meine Veröffentlichungen. Sie basiert auf meiner Hypothese, dass wir zunehmend mehr durch kosmisch induzierte Einflüsse in einen bewusstseinserweiterten Zustand gelangen. Hierdurch wird es, meiner Meinung nach, zunehmend mehr „Erleuchtungsprozesse“ geben; wobei ich „Erleuchtung“ mit „Evolutionssprung“ gleichsetze. Meine Antwort fällt meist sehr knapp aus:

Unsere, zur „Erleuchtung“ fehlenden Auflösungs- und Erkenntnisprozesse werden, einem Crashkurs gleich, nachgeholt! Als betroffene „Quereinsteiger“ bemerken wir es doch schon lange, dass unsere persönliche Ereignisdichte, und damit verbunden etliche Traumata, zunehmen. Eine derartige Abkürzung betrifft also nur den zeitlichen Verlauf. Ich leite meine Antwort aus einer langjährigen, interdisziplinären Feldstudie ab, die sich mit dem rituellen Gebrauch von bewusstseinserweiternden (psychoaktiven) Wirkstoffen befasste. Bei diesen Studien wurden ausschließlich Substanzen verabreicht, die unseren körpereigenen (endogenen) Tryptaminen entsprechen. Die Ausschüttung genau dieser bewusstseinserweiternden Substanzen wird nachweislich vermehrt in unseren Gehirnen induziert. Insofern sind wir, zumindest potenziell, alle Betroffene, die diesen Crashkurs durchleben.

Als Fazit empfehle ich, sich seinen ganz persönlichen Emotionsthemen zu widmen, und sich ihnen zu stellen. Sie aufzulösen. Als das, was sie in Wahrheit wirklich sind, Erfahrungen, die dem kosmischen Ganzen zur Verfügung gestellt werden. Gut und schlecht sind  tatsächlich nur individuell subjektive Attribute. Auch das sollten wir erkennen.

In Liebe… Dieter Broers

Das Paradoxon des Verstandes

Donnerstag, 08. Juli 2010

Liebe Freunde,

diese Nachricht sende ich euch direkt von der Wirkungsstätte Sokrates und Platon, deren Geist mir hier irgendwie zugänglicher erscheint. Hier lese ich natürlich auch Eure Kommentare. Nicht nur aus zeitlichen Gründen kommentierte ich eure Fragen nicht. Der eigentliche Grund hierfür war/ist, dass ich in den meisten Fragen – sofern es sich überhaupt um Fragen handelte – etwas erkannte, was ich nun kurz darstellen möchte: Sämtliche Fragen stammen aus dem Verstand* (des Kopfes). Sie unterliegen den Gesetzen der Dualität, der „Logik“ und der Ratio. Dieser Verstand ist nicht in der Lage die Wahrhaftigkeit zu erkennen (das Äußere der „Höhle“, der Matrix, des „Ding an sich“.). Hierfür ist er auch nicht gedacht. Er hilft uns dabei, hier in dieser Welt zu funktionieren. Diese Funktion ist missbraucht worden (Machtmissbrauch ist ja ein sehr altes Thema auf der Erde).


* Deshalb die Silbe „ver“ vor dem „stehen“ – anders: einfach nur stehen

Unser Verstand, der beispielsweise die „Sinnfrage des Lebens“ stellt, ist nicht in der Lage, dieses Paradoxon zu lösen – der Verstand ist in den Strukturen der Dualität (X1-X7) „gefangen“. Wie schon Aristoteles mit dem Paradox „der Lügende Kreter“* zum Ausdruck bringen wollte, dass unser Verstand (logos) nicht in der Lage ist, die Dualität zu durchbrechen.


*„Alle Kreter sind Lügner“ (behauptet ein Bewohner Kretas)

Deswegen empfehle ich das „finden“. Findet lieber aus dem Herzen. Erlebt eure Herzenswelt. Erinnert euch an Eure Kindheit, als Ihr draussen gespielt habt. Ihr habt nichts direkt gesucht, aber unheimlich viel erlebt. Im Gegensatz dazu werden wir in unserer Entwicklung mehr und mehr zum Suchenden nach etwas Bestimmtem. Wir drehen uns im Kreis, weil wir immer weiter suchen, und irgendwann sogar vergessen, nach was. Direkt suchen fixiert auf das Gesuchte, während vieles sonst ausgeblendet und nicht wahrgenommen wird. Wir sollten mehr er-leben, und dadurch “finden”. Der Großmystiker Aleister Crowley fasste seine Gralsbotschaft zusammen mit: „Tu was du willst, Liebe sei das Gesetz“. Solange wir unseren „Kopfdenkapparat“ einsetzen wird sich für uns nichts ändern – bleiben wir in der Matrix / der Höhle Platons. Friedrich Schiller bemerkt sehr trefflich: „Seit Aristoteles wissen wir, was Demokratie ist. Und doch sind wir Barbaren geblieben. So wird sich die Welt erst ändern, wenn wir diese Welt durch unser Herz ausdeuten“. Wie soll das nun gehen (jetzt stelle ich eine Frage – in der natürlich auch Widerspruch steckt)? Wie kommen wir aus unserer Matrix heraus, ohne unseren Verstand zu benutzen? Die alten Chinesen haben es mit Koans versucht. Mit wahrhaft unmöglichen und unverständlichen Fragen wie: „Wie ist der Zutritt durch die Wand?“ oder „Wie ist der Klang deiner einen Hand, wenn sie klatscht?“ versuchten die Meister ihre Schüler aus der Verstandesmatrix zu führen. Wenn wir aufgeben zu versuchen, aus einer Kugel einen Würfel machen zu wollen, dann mag es funktionieren. Ich bevorzuge das Motto „Lieber glücklich sein als recht haben“. Das Haltbarkeitsdatum „2012“ ist abgelaufen. Ich empfehle euch: Baut den Resonanzboden zur Liebe auf – euer Verstand wird ihn niemals finden. Lasst „einfach“ den Verstand los – „unsinnige“ Dinge sind wunderbar (werdet wie die Kinder).


Bevorzugt für Rationalisten:

Wenn beispielsweise Maxwells Dämon dadurch möglich würde, dass die Wissenschaft es schafft, die Welt durch sehr einfache Formeln zu beschreiben, widerspricht die Wissenschaft damit einem fundamentalen Naturgesetz und damit ihrer eigenen Methodik. Schafft sie es nicht, diese einfachen Formeln zu finden, ist das wissenschaftliche System damit gescheitert. Damit wirft der Maxwellsche Dämon eine Grundsatzfrage auf und zeigt auf ein Paradoxon. Gödels Theorem, welches auf der mathematischen Formulierung von unauflösbaren Paradoxien wie dem Lügnerparadoxon basiert, besagt, dass es nicht möglich ist, eine Karte dieser Welt zu finden, die weniger komplex ist, als die Welt selbst. Er glaubt also nicht daran, dass der Maxwellsche Dämon Informationen hinreichend komprimieren kann, um den zweiten Hauptsatz der Wärmelehre zu widerlegen.

Gödel, ein Mathematiker Kant´scher Prägung ging von der Kant´schen Prämisse aus, dass wir durch eine Brille auf unsere Welt sehen, die wir selbst nicht näher untersuchen können, da sie die eigentliche Voraussetzung dafür ist, dass wir sehen können. Er hing dem Platonismus an, welcher besagt, hinter der sinnlich wahrnehmbaren Wirklichkeit gebe es eine noch wirklichere Wirklichkeit, bestehend aus Urbildern, von denen die Dinge gleichsam nur Abbilder sind.