Set und Setting

12. Februar 2010

Sofern die transformierenden Einflüsse überhaupt ihr Ziel erreichen sollen, halte ich es für erleichternd, seine Sinne auf Empfang auszurichten – nach dem Motto: „wie soll ich etwas verstehen, wenn ich nicht zuhöre?“.

Heute Vormittag, inmitten der Alltagsroutine, wurde mir plötzlich klar: Wie soll ich in diesem Zustand etwas Außergewöhnliches empfangen, wenn ich nicht zuhöre? Diese Erkenntnis durchzuckte mich, als ich während der Erledigung diverser Arbeiten meine Lieblingsmusik laufen ließ. Irgendwann, als meine Musik zu Ende war, bemerkte ich, dass ich diese Musik nur als Beschallung wahrgenommen habe. Natürlich wusste ich, dass diese spezielle Bachkantate mich immer ganz besonders tief berührt, mir Freude bereitet. Nun war dieses Stück also vorbei, ohne dass ich etwas davon wahrgenommen hatte. Die Erklärung hierfür liegt auf der Hand, ich habe einfach nicht hingehört. Genau in diesem Moment erkannte ich ein sehr grundsätzliches Problem. Unsere Wahrnehmung richtet sich nach unseren inneren Ausrichtungen, ein Mechanismus der in der Psychologie als “selektive Wahrnehmung” bezeichnet wird. An dieser Stelle drängt sich mir irgendwie die Frage auf, wer oder was nimmt denn eigentlich diese Selektion vor? Wenn wir ernsthaft hierüber nachdenken, gelangen wir zu der Erkenntnis, dass es überwiegend unsere Programme sind, die hier ihre Wirkung zeigen.

Hierzu ein Selbstversuch: Stellt euch einfach einmal in die Eingangstür eures Zimmers. Wohin wandert euer Blick als erstes? Wohin auch immer sich euer Blick richten wird, es ist kein Zufall. Es ist das Ergebnis, welches sich aus all eueren Erfahrungsmustern herausgebildet hat. In derartigen Situationen wären wir quasi unseres “freien Willens” enthoben. Zu diesen Ergebnissen kommen zumindest die Neurologen (Libet et al.). Hier obsiegt das Unbewusste, hier steuern unsere Neuronen unsere Handlungen. Das jedenfalls verstehen die Gehirnforscher unter dem “½ sek. Phänomen”. Ein eigenständiges neuronales Ereignis eilt unserer Handlung mindestens eine ½ Sekunde voraus… weil wir unbewusst sind.

Sofern wir jedoch von unserer Option Gebrauch machen, unseren unbewussten Entscheidungen Einhalt zu gebieten, würden wir unser naturgegebenes Recht auf unseren Freien Willen auch nutzen. Hier würden wir unsere Neuronen beauftragen, unsere von uns selbst bewusst gewollte Handlung auszuführen und nicht etwa ein Programm. Über unseren ausgeprägten Willen sind wir tatsächlich in der Lage, unsere Programme, unsere Muster zu umgehen. Diesen Sachverhalt möchte ich in dieser heutigen Darstellung jedoch nicht weiter vertiefen. Hier soll lediglich darauf hingewiesen werden, dass mögliche Transformationsprozesse, die uns ganz persönlich betreffen, als solche nur wahrgenommen werden können, wenn wir unsere Wahrnehmung entsprechend ausrichten. Sofern wir dieses berücksichtigen, könnten sich einige unerklärliche Symptome, die wir bisher als negativ und störend empfunden haben, durchaus als eine Erscheinungsform unserer Transformation entpuppen. So könnten beispielsweise störende Unruhe und Kopfschmerzen als Symptome unserer eigenen Ignoranz erkannt werden, neue Inspirationen (Eingebungen) zuzulassen. Um das jedoch zu erkennen, bzw. zuzuordnen, sollten wir “in uns hinein hören” – also auf Empfang schalten. Dieses “in uns hinein hören” sollte einer bewusst getroffenen Entscheidung folgen. Ähnlich einem Entschluss, aus einem Sprachgewirr von hunderten Menschen, die gleichzeitig reden, nur eine Stimme herauszuhören. Physiologisch gesehen sind wir hierzu alle in der Lage.

Darüber hinaus möchte ich noch auf eine Besonderheit hinweisen, die unseren Wahrnehmungserfolg erheblich steigern kann. Dieses Erfolgsrezept heißt “Set und Setting”. Set und Setting sind vom Psychologen Timothy Leary im Zusammenhang mit der Einnahme der psychoaktiven Droge LSD geprägte Begriffe. Leary erforschte die Wirkung dieser Substanz auf Menschen, und mit Set und Setting bezeichnet er die mentale Verfassung des Konsumenten (Set) sowie seine Umgebung (Setting). Nach Leary hängt die Wirkung von LSD nicht nur von der Dosis ab, sondern auch von der Stimmung, den Gedanken und der Erwartungshaltung des Konsumenten sowie von dessen Umgebung zum Zeitpunkt der Einnahme und den damit individuell hervorgerufenen und wahrgenommenen Eindrücken. Timothy Leary sah psychedelische Drogen als Mittel zur Neu-Programmierung des Gehirns, d.h. der Aufhebung vorhandener Prägungen und der gleichzeitigen Öffnung für neue Prägungen. Leary betonte den Einfluss von Set (innere Einstellung des Konsumenten zum Zeitpunkt des Rausches), Setting (Umgebung und Umfeld bei der Sitzung) und Dosis auf den Wirkungsverlauf halluzinogener Drogen. Nach Leary kann durch günstiges Set und Setting das Entstehen von Psychosen durch Psychedelika verhindert werden. Dieses war lediglich ein Beispiel; Set und Setting lassen sich genauso gut auf ein Konzert, eine Meditationssitzung usw. als “Droge” anwenden.

Auch wenn ich Gefahr laufe, dass einige Leser dieses Beispiel als „danebengegriffen“ deuten werden, einzig weil hier von LSD berichtet wird, so möchte ich jedoch erinnern, dass Professor Leary in erster Linie ein Psychologe war. Psychologen gehen dem Auftrag nach, welche Strukturen unsere Psyche aufweist. Bekanntermaßen zählt Timothy Leary zu den ganz Großen in seinem Fachbereich. Nicht zuletzt, weil er an der renommierten Harvard University lehrte. Wer sich etwas näher mit dem Thema “Set und Setting” befasst, wird feststellen, dass es sich hierbei um ein außerordentlich mächtiges Instrument handelt. Um es an einem simplem Beispiel festzumachen: wenn wir uns im Konzertsaal ein bekanntes Musikstück anhören, wird es uns intensiver gefallen, als wenn wir dieses Musikstück während der Autofahrt im Feierabendverkehr hören. Im Konzertsaal sind wir vorbereitet – haben die bewusste Entscheidung getroffen, dort hinzugehen (durch Zufall geschieht das eher selten), und freuen uns auf dieses Ereignis. Darum geht es beim “Set und Setting”. Wenden wir dieses Prinzip nun auf unsern speziellen Wahrnehmungsauftrag an, mögliche Transformationsvorgänge in uns wahrzunehmen, dann werden wir hiermit erfolgreicher sein, als ab wir “einfach so dahin leben”. Probiert es doch einfach mal aus.

Nun mögen die Kritiker unter uns der Meinung sein, dass es überhaupt keinen Zusammenhang zwischen kosmischen Feldern und biologischen Systemen gibt. Erst recht keinen Zusammenhang, zwischen kosmischen Feldern und unserer Psyche. Diesen Kritikern sei gesagt, dass es diese Zusammenhänge tatsächlich gibt. Zitierfähige Veröffentlichungen (peer reviewed articles) hierüber liegen in beeindruckender Anzahl vor. Zusammenfassend sollten diese Zeilen zunächst genügen:

Die Zunahme von psychischen Auffälligkeiten steht in einem Zusammenhang mit solaren und terristischen Feldern. Eine große Anzahl von Studien haben signifikante Wirkweisen physikalischer, biologischer und gesundheitlicher Natur aufgezeigt, die mit den Veränderungen der Sonnen- und der Geomagnetischen Aktivität (S-GMA) in Zusammenhang stehen. Abweichungen der Sonnenaktivität, der Geomagnetischen Aktivität und der Ionen/Elektronen Konzentrationen der Ionosphäre, stehen alle durch geophysikalische Vorgänge in höchstem Maße miteinander in Korrelation und sind stark miteinander vernetzt*.
*Neil Cherry et al. 2001, Schumann Resonances, a plausible biophysical mechanism for the human health effects of Solar/Geomagnetic Activity

Wer also ernsthaft gewillt ist, sich dieser fundamentalen Thematik zu stellen, wird sicherlich das bekommen, wonach er wirklich sucht. Denn für alle gilt die selektive Wahrnehmung – und dann wird er das finden, was er finden will.

Ich sehe genau das, was ich sehen will!
Versucht es selber…

Erkenntnisvorrat!

09. Februar 2010

Die Ausdeutung unserer Welt erfolgt aus unserem “Erkenntnisvorrat”. In diesem Vorratsraum sind unsere gesamten persönlichen Erfahrungen abgelegt. Werden wir mit einer neuen Situation konfrontiert, verläuft ein Abgleich über die Ähnlichkeitsmuster – bereits Erfahrenes wird mit dem Neuen abgeglichen. Und als eine erweiterte Erfahrung in unserem Vorratsraum abgelegt.

Was aber nun, wenn wir mit Ereignissen, mit Dingen konfroniert werden, die sich nun ganz und gar nicht mit unseren Erfahrungen abgleichen lassen? Wenn wir im Ozean beispielsweise als Fisch geboren wären und nun plötzlich aus unserer Wasserwelt in eine trockene Landwelt – meinetwegen in eine Großstadt – gehoben würden?

Könnte es nicht sein, dass etwas sehr ähnliches gerade mit uns geschieht? Nicht, dass wir uns wieder in eine Wasserwelt zurückbegeben würden – die Erfahrungen haben wir ja bereits abgelegt. Für unsere evolutionäre Erweiterung von den Amphibien zum Menschen sind bekanntlich einige erheblich große Zeiträume vergangen. Dieses ist sicher richtig. Bei unseren vergangenen Evolutionsschritten standen die morphologischen Veränderungen im Vordergrund – was naturgemäß seine Zeit braucht. Als Mensch sind wir – gegenüber all unseren Vorfahren – bereits mit allem ausgestattet, was für einen nächsten Evolutionssprung erforderlich ist. Sämtliche Ressourcen – sei es unsere (noch) inaktive DNS, oder unser neuronales und endokrinologisches Netzwerk – warten auf ihre Aktivierung.

Wie aber könnte eine derartige Aktivierung wohl von uns wahrgenommen werden? Wasser- und Landwelt sind uns bekannt; aber dann? Diese kleine Darstellung sollte Anlass geben, uns mit dem absolut Neuen, dem Unfassbaren vertraut zu machen, uns für dass „Unmögliche“ zu sensibilisieren; zumindest für ein Umschalten unseres Denk- und Wahrnehmungsporgramm „Aufrufen aus unserem alten Erkenntnisvorrat“ in ein „Alles ist möglich, wenn ich es will“.

Die Dualität oder was wählen wir

05. Februar 2010

Wie ich bereits schrieb, eine Suche beschwört Dualität und Kontrast herauf. Wo Kontrast, Dualität herrscht, da muss man sich mit einem dieser Gegensätze identifizieren, und daraus entsteht ein Zwang. Das bedeutet, dass die Wahl des einen die Überwindung des anderen ist.

Wenn wir beispielsweise sagen, wir suchen oder entwickeln einen neuen Wert, dann ist das nur die Überwindung dessen, worin der Geist bereits befangen ist, nämlich in seinem Gegenteil. Diese Wahl basiert auf der Anziehungskraft des einen und der Angst vor dem anderen, und dieses Anklammern an die Anziehung oder Ablehnung aus Angst beeinflusst unseren Geist. Einfluss ist demzufolge die Negation des Verstehens und kann nur existieren, wenn eine Trennung besteht, eine innere Gespaltenheit, aus der die Unterscheidungen in Klasse, Nation, Religion, Wissenschaft, Geschlecht usw. hervorgehen. Das bedeutet, wenn unser Geist versucht etwas zu überwinden, muss er eine Dualität erzeugen, und eben diese Dualität negiert das Verstehen und schafft die Unterschiede.

Diese Dualität beeinflusst unseren Geist, und daher kann ein solcher Geist die Bedeutung der Außenwelt – oder die Bedeutung der Ursache des Konflikts – nicht wirklich verstehen. Diese Einflüsse auf die Psyche sind bloße Reaktionen auf die Außenwelt aus dem Mittelpunkt des „Ich“-Bewusstseins, von Vorlieben und Abneigungen/Antithesen; und wo Antithesen, Gegensätze herrschen, da kann es natürlich kein wahrhaftes Verstehen geben. Aus genau dieser Unterscheidung entsteht die Einteilung der Einflüsse in Gut und Böse – Richtig und Falsch. Solange unser Geist derart beeinflusst wird – und Einfluss entsteht aus Anziehung, Gegensätzen, Antithesen -, werden Gefühl und Intellekt – die ganze Gesellschaft – beherrscht und unter Zwang gesetzt, und dieser Einfluss muss das Verstehen verhindern, das Schönheit, Wahrheit und die Liebe selbst ist.

Wonach suchen wir?

02. Februar 2010

Stellen wir uns einmal die Frage, weshalb wir uns auf dieser Seite befinden, weshalb wir uns für diese Themen interessieren. Was mag es sein? Wissen wir überhaupt wonach wir suchen? Ich habe das Gefühl, dass selbst, wenn die „ultimative Atwort“ auf unsere Fragen direkt vor uns liegt und Schwarz auf Weiß geschrieben steht – sonst bräuchten wir nicht über das geschriebene Wort auf die Suche zu gehen -, wir diese „ultimative Atwort“ nicht erkennen würden. Wollen wir möglicherweise nur Bestätigungen für unsere bisherigen Glaubensvorstellungen?

Eine begnadete Freundin von mir hält seit etlichen Jahren ihre Seminare vor einem großen Publikum über das „spirituelle Erwachen der Menschheit“. Völlig frustriert von ihrer Wirkung brach sie ihr Seminar mitten im Vortrag ab. Sie erkannte, dass die Suchenden, die zu ihren Seminaren kamen, überhaupt nichts mit der „Wahrheit“ anfangen konnten. Ihr Suchen blieb immer im Außen – eine Suche nach der Suche quasi. Als ob sich die Seminarteilnehmer nur ein Alibi verschaffen wollten. Ein Alibi für ihren Verstand, der die sehnsüchtigen Rufe der Seele nicht wirklich akzeptieren will. Zu dieser Erkenntnis kam meine Freundin mitten auf der Bühne; ausgelöst, indem sie einige Seminarteilnehmer erkannte, die seit Jahren zu ihren Vorträgen kamen. Ganz offenbar ohne etwas gelernt zu haben.

Immerhin führte diese Erkenntnis dazu, dass meine Freundin den Seminarteilnehmern ihr Eintrittsgeld zurück erstattete, und sich vollständig von dieser Tätigkeit distanzierte. Sie wanderte innerhalb von 10 Tagen nach Neuseeland aus, wo sie nun seit einem halben Jahr allein in den Bergen lebt. Frustriert von ihrer glücklosen Mission. Auf der Bühne verabschiedete sie sich mit den Worten: „Ihr wisst doch bereits alles, was soll ich euch noch erzählen?“.

Als sich meine Freundin von mir verabschiedete, sagte sie am Ende unseres Telefonats: „Sie wollen nicht wirklich, sie sind einfach noch nicht bereit… Als ob ein Sabotageprogramm ihre Sehnsüchte vereitelt“. Stellen wir uns doch einmal die Frage: „was will ich wirklich?“ Oder: „Worum geht es mir wirklich?“ Zu welcher Antwort kommt Ihr?

Ach ja, meine Antwort habe ich bereits bekommen, ich will einfach nur glücklich sein – wofür ich mich allerdings von einigen Glaubenssätzen befreien musste. Ich erkannte, meine Glaubenssätze sind meine Sabotageprogramme. Von denen habe ich mich verabschiedet. In Freude, in Liebe.

Wollen wir Recht haben, oder einfach nur glücklich sein?

01. Februar 2010

Um die Wahrhaftigkeit – ALLES was IST – zu erfahren, muss das Denken außerordentlich einfach sein. Was einfach ist, ist unendlich subtil, was einfach ist, ist sehr zart – und wenn wir diese Wörter lediglich als ein Mittel benutzen, um zu dieser Zartheit, dieser Einfachheit des Denkens zu gelangen, dann werden wir niemals erfahren, was diese wirklich Wahrhaftigkeit ist. Doch wenn wir die Bedeutung von Wörtern als eine Brücke benutzen, die wir überqueren wollen, dann werden Wörter nicht zu einer Illusion in welcher der Geist sich verliert. Ist es nicht bemerkenswert, dass Ill im englischen Sprachgebrauch Krank bedeutet?

Tatsächlich existiert diese lebendige Wahrhaftigkeit, diese lebendige Realität – nennen wir sie wie wir wollen: Gott oder Wahrheit -, und sie kann nicht durch Suchen gefunden oder erkannt werden. Wo eine Suche im Spiel ist, da müssen Kontrast und Dualität entstehen. Immer wenn unser Geist sucht, muss das unvermeidlich eine Trennung, eine Unterscheidung, einen Kontrast mit sich bringen – was nicht bedeuten soll, dass der Geist zufrieden oder träge sein soll. Tatsächlich existiert eine Art Schwebezustand, der weder Zufriedenheit ist, noch eine unaufhörliche Bemühung, die aus unserer Suche entstanden ist, aus dem Verlangen etwas zu erreichen oder zu leisten. In diesem zarten Schwebezustand ist Einfachheit – jedoch nicht die Einfachheit, nur wenig zu besitzen. Eine derartige Einfachheit ist nur eine grobe Form. Es geht hier um die Einfachheit, die aus der Feinheit des Denkens hervorgeht – in dem weder Suche noch Zufriedenheit ist.

Erlösung aus der Gefangenschaft der Welt der Wertigkeiten

29. Januar 2010

Ich erkenne es deutlich, die Menschen haben sich verloren in einer fehlgedeuteten Welt.

Die Kluft der trennenden Extreme könnte nicht größer sein.

Eine elementare Ur-Sehnsucht der Seele, die nach ihrer wahren Anerkennung fleht, wird von uns materiell bekleideten Wesen in ihrer tatsächlichen Bedeutung nicht erkannt.

Die Umschreibung dessen, was wir Seele nennen, stellt den reinsten Aspekt der Liebe dar und ist in ihrer Gesamtheit, ein untrennbares, ewigliches Ganzes des All-Einen.

Nicht fassbar vom Verstand und kunsterzogenem Geist, interpretiert ein dieser – in sinn-entfremdeter Form – dieses Flehen.

So verwandelt sich der erlösende Wunsch nach ersehnter Freiheit, durch Erinnerung und Auflösung im wahren Quell der Seele Gottes, die wir sind, in fehlgeleitete Bahnen des pseudo- Kompensierens.

Durch verheißungsvolle Versprechungen einer Welt der künstlichen Wertigkeiten, verirrt sich ein immer einsamer werdender Geist in den Fängen dieser Verheißungen.

Dem animierenden Lockruf der Äußerlichkeiten folgend, werden keine dieser Versprechungen wirklich eingelöst.

Die Zahl der Such(t)-Erfahrungen nimmt mit enttarnter Verlockung stetig zu, und hinterlässt immer schmerzvollere Spuren, die kontinuierlich zu einer depressiven Anpassung an die Künstlichkeit führen.

Unser unartikulierbarer Wunsch nach Glück und Freiheit wird getragen von Gefühl und Emotion, sind diese doch die botschaftlichen Vertreter unserer ewiglichen Seele.

Der ureigenste Ausdruck von Gefühl und Emotion ist dem Verstand nicht tatsächlich erklärbar.

So ist es nicht verwunderlich, dass in der Vielfalt der Versuche, nach tatsächlich erlösender Befreiung, ein künstlicher Ersatz entstanden ist.

Der Ausweg aus dieser, scheinbar festgefahrenen Situation, besteht zunächst im nachvollziehbarem Verstehen, dass unser Denkapparat Gehirn die erlösende Quelle mit seinen Möglichkeiten nicht auflösen kann.

Das Gehirn hat sich aus einer Welt der künstlichen Deutungen künstliche Entität geschaffen, welche ihre Kompetenz bedroht sieht.

Das so entstandene Ego, das sich als das Zentrum des Seins bestimmt, wird seine illusorische Existenz erkennen müssen.

Sofern überhaupt von hierarchischen Strukturen im ganzheitlichem Sinn zu sprechen sein mag, so ist das Akzeptieren einer dem Ego übergeordneten Seinsform doch von wesentlicher Bedeutung.

Die Sprache wie auch der Verstand sind ein adaptiertes Instrument der Darstellungsform dieses ersatz-geschaffenen Ichs.

So sind seine Möglichkeiten der Darstellung wie auch die Wahrnehmung durch logisch strukturierte Filter, zu eng für eine auflösende Befreiung.

Das, was sich unartikulierbar für Verstand und Logik in heiler Ganzheit ewiglich als Seele präsentiert, entzieht sich zart einer jeglichen Zuordnung.

Die Grenze der zeitbefristet logischen Struktur des Verstandes verliert sich in scheinbarer Widersprüchlichkeit im Rationalen.

Aus dieser Perspektive erscheinen tatsächliche Lösungen eher paradox.

Somit wählt das “kosmische Schicksal” den Weg der leidvollen Erfahrungen, wie sie nur ein Ego als solches erfahren kann.

Nur die selbst erfahrene Aussichtslosigkeit auf der Suche nach dem befreienden Ausweg zeigt dem Verstand die Grenze der Möglichkeiten aus seiner Perspektive auf.

Am Ende seiner starren Möglichkeiten angelangt, erkennt der Verstand seine auswegslose Lage, womit ein “Loslassen” in unbekannte Gefilde Gottes in erlösende Nähe rückt…

In dieser unzudeutenden Welt von ewiglicher Ganzheit erfährt ein leidgeplagtes Wesen seine erlösende Befreiung in Harmonie und wahrhaftiger Freude…

Betrachten wir einmal recht nüchtern den Aspekt unseres Egos. Unser Ego ist quasi ein Aktivposten in unserer Realität – ist Bestandteil unserer Gedankenmuster. Gedanken sind Daten, die in hyperräumlichen Dimensionen abgespeichert werden. Diese Daten als solche sind neutral – lediglich unsere persönliche Zuordnung und Nutzung erschafft „virusähnliche Programme“ wie „Smith“ im Film “Matrix” sie bezeichnet. Im Zustand der Unpersönlichkeit sind „wir“ im ganzheitlichen Sein außerhalb einer jeglichen „Infektionsgefahr“ …sind Liebe. Existieren nun eigentlich objektivierbare Aspekte für das, was wir mit Liebe ausdrücken? Ist nicht Liebe etwas, was sich der rationalen Hinterfragung entzieht? Im Zustand der Hingabe löst sich das persönliche, künstlich erschaffene Selbst, um sich im Gefüge des Seins als Ganzes einzubetten.

Eine derartige Hingabe erfahren wir im Zustand der wahrhaftigen Liebe und ist letztlich mit ihr gleichzusetzen Motto: Liebe = bedingungslose Hingabe. In diesen Momenten hören wir scheinbar auf zu existieren, sind offenbar außerhalb des Zeitgefüges. Hier befinden wir uns im Fluss des ALLES-WAS-IST, ohne an persönliche Aspekte gebunden zu sein. Unser Handeln verläuft nach harmonischen Fließgesetzen – hier ist das Verhältnis von Geben und Nehmen ausgeglichen. Dieser Zustand kennzeichnet die elementare Natürlichkeit. In diesem Zustand erfahren wir wahrhaftige Freude. Diese Freude hinterfragt nicht, nach ihrer Ursache, hier existiert kein Ego, welches sich diese Frage stellen könnte.

Bewusstsein und Magnetfeld

25. Januar 2010

Heute möchten wir wieder einmal eine Frage in den Raum stellen. Ist es möglich, Informationen von höheren Sphären zu erhalten? Wenn man es mit den Arbeiten von Burkhard Heim vergleicht, kann die Frage durchaus mit “Ja” beantwortet werden. Und zu diesem Zweck möchten wir uns mal in die Gedankengänge von Tom Kenyon versetzen. Vielen von ihnen ist er vielleicht schon bekannt. Tom Kenyon war über 20 Jahre lang Psychotherapeut und er hat sich darauf spezialisiert über den Einsatz von Klängen und Musik empfängliche Bewußtseinszustände (Trance) zu erzeugen. 1983 gründete er “Acoustic Brain Research”, um die Auswirkungen von Klang und Musik auf das Gehirn in wissenschaftlicher Weise zu dokumentieren. So konnte dieser Mann bereits einige Erfolge in diesen Bereichen erzielen.

Er ist aber auch in der Lage, den Kontakt mit interdimensionalen Wesenheiten – Hathoren genannt – aufrecht zu erhalten. Für alle, die sich mit “interdimensional” und “multidimensional” schwer tun – bitte scheuen sie sich nicht die Arbeiten von Burkhard Heim zu lesen. B. Heim hat bereits vor Jahren die Existenz multidimensionaler Welten berechnet, mit Hilfe einer polyvalenten Logik.

Nun zurück zu Tom Kenyon. Auf seiner Webseite hat er eines dieser “Gespräche” mit den Hathoren zur Verfügung gestellt, wir werden hier auszugsweise einige Passagen davon einstellen. Um den ganzen Text zu lesen, bitten wir sie auf www.tomkenyon.com zu gehen. Interessant ist hierbei, dass diese Wesenheiten keinerlei Panik verbreiten wollen, sondern der Menschheit dabei behilflich sein möchten, die ganzheitlichen Zusammenhänge zu verstehen und das zur Verfügung stehende Potential zur Gänze auszuschöpfen. Leider sind in der westlichen Denkweise die energetischen Einflussgrößen nicht so sehr verbreitet wie in asiatischen Ländern, siehe z.B. die buddhistischen Denkstrukturen.

Planetarische Botschaft

“Das Magnetfeld der Erde ist an einer Störung oder Umgestaltung beteiligt. Das findet interdimensional statt, und die Auswirkung davon sind zunehmende Wellen von Schwingungsweite oder Staerke des Magnetfeldes. Diese Umgestaltung des Magnetfelds der Erde ist wie eine Welle, die sehr schnell ansteigt und faellt, und die Schwankungen sind winzig, aber deutlich. Das hat eine sehr seltsame Auswirkung auf das menschliche Bewusstsein, besonders auf eure biologische Erfahrung. Viele Menschen erfahren ein Zunehmen von Erschöpfung und Ermüdung. (Wie wir in früheren Mitteilungen erwähnt haben, werden diese Symptome auch durch Bewegungen von Energien aus dem Weltraum verursacht, wenn sie durch eure Galaxie und euer Sonnensystem hindurch gehen.)

Der Impuls, der das Magnetfeld der Erde beeinflusst, kommt aus einer viel hoeheren Stelle als ihre Beeinflussung. Wir erwarten aufgrund unseres Verständnisses der hyper-dimensionalen Physik, dass die Störungen eures Magnetfelds in den nächsten paar Jahren anwachsen werden. Die energetisch Sensitiven unter euch sind diejenigen, die das jetzt am intensivsten spüren, aber wir vermuten, dass die nächsten zwei bis drei Jahre dadurch in einer Weise beeinflusst werden, der sie bewusst gewahr sind, selbst wenn sie nicht wissen, warum.

Prana-Kanal

Einige Gruppen von Yogis und Yoginis des tibetanischen Buddhismus arbeiten mit einem sehr dünnen Kanal, etwa von der Grösse eines menschlichen Haars, das durch die Mitte des Prana-Kanals läuft. Dieser energetische Pfad ist als der geheime Kanal bekannt und wird in gewissen Yogapraktiken gebraucht, um die subtilen Energien in den Körpern der Yogis oder Yoginis zu beeinflussen. Solche Praktiken sollen zu einer schnelleren Entfaltung von spiritueller Erleuchtung führen.

Soviel dazu. Der obige Text kann wohl nur nachvollzogen werden, wenn man bislang bekanntes in den Hintergrund treten lässt, um Platz für Neues zu schaffen. Der Becher muss erst leer werden, bevor man ihn wieder füllen kann. Vermutlich wird es wieder einigen besonders schwerfallen, sich in die Thematik hineinzubegeben, aber ohne die Akzeptanz von energetischen Einflussgrößen können manche Teilaspekte der Existenz nunmal nicht erklärt werden.

Kann man das Magnetfeld spüren? – Teil 2

22. Januar 2010

Environmental cue?

“The most plausible explanation for the association between geomagnetic activity and depression and suicide is that geomagnetic storms can desynchronise circadian rhythms and melatonin production,” says Kelly Posner, a psychiatrist at Columbia University in the US. The pineal gland, which regulates circadian rhythm and melatonin production, is sensitive to magnetic fields. “The circadian regulatory system depends upon repeated environmental cues to [synchronise] internal clocks,” says Posner. “Magnetic fields may be one of these environmental cues.” Geomagnetic storms could disrupt body clocks, precipitating seasonal affective disorder and therefore increase suicide risk, Posner told New Scientist. There seems little doubt that the brain responds to electromagnetic fields coils that generate electromagnetic fields can trigger muscular twitches when placed over a person’s skull.

However, Shumilov, who was presenting his data at the European Geoscience Union (EGU) annual meeting in Vienna, Austria, last week, does not believe geomagnetic activity influences everyone equally.

Suicide statistics

He also presented hospital data from 6000 pregnant women who had routine scans of their fetus’s heart rates between 1995 and 2003. In 15% of the fetuses, periods of disturbances in their heart rates coincided with periods of high geomagnetic activity. Shumilov accepts that light levels in northern countries can influence depression, but believes that geomagnetism may be another factor, and one that is under-appreciated. The trouble with studying the causes of suicide is that it is a rare condition, says Klaus Ebmeier, a psychiatrist at the University of Oxford. “You are bound to get spurious effects. A study of the causes would have to enrol a country’s entire population.” Cosmo Hallstrom, a member of the Royal College of Psychiatrists, agrees. “You have to be very careful with suicide statistics,” he says. “Countries report them differently. Catholic countries are very reluctant to diagnose suicide. Scandinavian countries consider it a social injustice not to

Was uns noch zu einem kleinen Zitat aus  “Die Prophezeiungen der Maya” von Gilbert und Cotterell führt, was natürlich auch sehr gut hier her passt. Wenn man bedenkt, dass jede Änderung im Magnetfeld der Sonne auch eine Änderung im Erdmagnetfeld nach sich zieht (Man lese dazu Dr. Theodor Landscheidt “Sun, Earth, Man: A Mesh of Cosmic Oscillations“). Im Vorwort zu lesen bei Gilbert und Cotterell:

„Das überwältigende an dieser Arbeit: So, wie niemand längere Zeit direkt in die Sonne blicken kann, ohne zu erblinden, kann sich auch niemand länger mit Sonnenzyklen befassen, ohne zu erkennen, wie blind wir auf dem Planeten Erde den Realitäten, die unsere Existenz beherrschen, gegenüberstehen. Erschreckend hingegen ist die These einfach wegen unserer Unwissenheit.

Und das NEXUS Magazin schrieb: „NASA-Studien und offizielle Publikationen zeigen: Im gesamten Sonnensystem findet derzeit ein nie dagewesener Wandel statt.“ – „Das gesamte Sonnensystem – und damit alle Planeten und die Sonne – erfährt eine nie dagewesene physikalische Veränderung.

(Zwei Überschriften zu einem außerordentlich aufschlussreichen Artikel NEXUS 16 /2008)

Kann man das Magnetfeld fühlen? – Teil 1

20. Januar 2010

Viele Lebewesen auf unserem Planeten können das Erdmagnetfeld spüren, warum nicht auch Menschen – denkt Oleg Shumilov vom “Institute of North Industrial Ecology Problems” in Russland. Er hat nun Aufzeichnungen der Veränderungen am Erdmagnetfeld von 1948 bis 1997  beobachtet und festgestellt, dass diese in drei Gruppen mit saisonbedingten Höchstwerten eingeteilt werden können. Da wären die Zeiträume März bis Mai, Juli und Oktober. Er fand erstaunliche Korellationen zwischen den Höchstwerten bei Suizidfällen in der russischen Stadt Kirovsk in genau diesen Zeiträumen. Und er war hier nicht der einzige Wissenschaftler, der Hinweise auf Zusammenhänge zwischen Magnetfelder und die menschliche Gesundheit fand.

13:39 24 April 2008
Quelle: NewScientist.com news service
Catherine Brahic

Does the Earth’s magnetic field cause suicides? dn13769-1_250

Many animals can sense the Earth’s magnetic field, so why not people, asks Oleg Shumilov of the Institute of North Industrial Ecology Problems in Russia. Shumilov looked at activity in the Earth’s geomagnetic field from 1948 to 1997 and found that it grouped into three seasonal peaks every year: one from March to May, another in July and the last in October.

Surprisingly, he also found that the geomagnetism peaks matched up with peaks in the number of suicides in the northern Russian city of Kirovsk over the same period.

Shumilov acknowledges that a correlation like this does not necessarily mean there is a causal link, but he points out that there have been several other studies suggesting a link between human health and geomagnetism. For example, a 2006 review of research on cardiovascular health and disturbances in the geomagnetic field in the journal Surveys in Geophysics (DOI: 10.1007/s10712-006-9010-7) concluded that a link was possible and that the effects seemed to be more pronounced at high latitudes.


Twinned peaks

The review’s author, Michael Rycroft, formerly head of the European Geosciences Society, says that geomagnetic health problems affect 10 to 15% of the population. “Others have found similar things [to Shumilov's results] in independent sets of data,” says Rycroft. “It suggests something may be linking the two factors.” A 2006 Australian study, for example, also found a correlation between peaks in suicide numbers and geomagnetic activity (Bioelectromagnetics, vol. 27 p 155).

Brain storms

Psychiatrists too have noticed a correlation between geomagnetic activity and suicide rates. A review of 13 years of South African data on suicides and magnetic storms in South African Psychiatry Review, vol. 6 p. 24) suggested a link. Geomagnetic storms periods of high geomagnetic activity caused by large solar flares have also been linked to clinical depression. In 1994, a study was published suggesting a 36.2% increase in the number of men admitted into hospital for depression in the second week after geomagnetic storms (British Journal of Psychiatry vol 164, p 403). What may be the cause of the link, if there is one, remains unknown. “The intriguing correlation between geomagnetism and suicide justifies more research into its mechanism,” says Rycroft.

Fortsetzung folgt…

Suchen und Finden – Teil 2

19. Januar 2010

Ein paar Gedanken von Morpheus

Ihr solltet herausfinden, was Wahrheit ist, denn das ist es, worauf es ankommt, nicht ob ihr arm oder reich, ob ihr glücklich oder verheiratet seid, denn all diese Dinge gehen zu Ende…und dann kommt der Tod. So muss man, ohne irgendeine Form des Glaubens, die Energie, das Selbstvertrauen, die Initiative aufbringen, für sich selbst herauszufinden, was Wahrheit ist, was Gott ist, wer Ihr wirklich seid. Der Glaube wird euren Geist nicht befreien, Glaube führt irre, er bindet, er verdunkelt. Der Geist kann nur durch Selbstvertrauen frei sein. Es ist eine der Aufgaben der Erziehung, Individuen heranzubilden, die nicht durch irgendeine Form des Glaubens an irgendein Muster der Moral oder Respektabilität gebunden sind. Es ist das „Ich“, das versucht, moralisch und respektabel zu werden. Das wahrhaft religiöse Individuum entdeckt selbst, erfährt unmittelbar, was Gott ist, was Wahrheit ist. Diese direkte Erfahrung kann niemals durch irgendeine Glaubenform, durch irgendein Ritual oder das Nachfolgen oder die Anbetung eines anderen erreicht werden. Der wahrhaft religiöse Geist ist frei von allen Gurus. Du als einzelner, wenn du heranwächst und dein Leben lebst, kannst die Wahrheit von Augenblick zu Augenblick entdecken, und dadurch bist du fähig, wirklich frei zu sein.

Die meisten Menschen denken, der erste Schritt auf dem Wege zur Religion sei, von den materiellen Dingen der Welt frei zu sein. So ist es jedoch nicht. Das ist eines der leichteren Dinge, die man tun kann. Der erste Schritt ist, frei zu sein, um produktiv und unabhängig zu denken! Nicht an irgendeinen Glauben gebunden zu sein oder den Umständen von der Umgebung unterdrückt zu sein, so dass du ein ganzheitlicher Mensch bist, der glücklich, energetisch und selbstvertrauend ist. Nur dann kann der Geist, der frei, vorurteilsfrei und unkonditioniert ist, herausfinden, was Gott oder wer er selber ist. Das ist der eigentliche Zweck, für den jede Bildungseinrichtung da sein sollte. Jedem einzelnen Menschen, der dorthin kommt, zu helfen, frei zu sein, um das Wirkliche zu entdecken. Das bedeutet, keinem System zu folgen, sich an keinen Glauben, kein Ritual zu klammern und kein Guru zu verehren. Die Intelligenz des Individuums kann nicht durch irgendeine Form von Disziplin, Widerstand, Zwang und Druck geweckt werden, sondern nur in Freiheit.

Nur durch die Intelligenz, die aus der Freiheit hervorgegangen ist, kann das Individuum entdecken, was jenseits des Geistes liegt. Diese Unermesslichkeit – das Unbenennbare, das Grenzenlose, das, was nicht mit Worten messbar ist, und in dem die Liebe ist, die nicht aus dem Geist kommt -, sie muss direkt erfahren werden. Der Geist kann sie nicht fassen. Deshalb muss der Geist sehr ruhig sein, erstaunlich still, ohne irgendeinen Anspruch oder Wunsch. Nur dann kann sich das offenbaren, was wir als Gott – als Allschöpfer – oder Wirklichkeit bezeichnen mögen!