Mit ‘Erdmagnetfeld’ getaggte Artikel

Astrogenetik – Teil 2

Freitag, 26. Februar 2010
Solarer Magnetismus und Sonnenflecken

Es ist weithin als Wissen verbreitet, dass die Solaraktivität vom Zusammenspiel zwischen solarem Magnetfeld und unterschiedlicher Rotation abhängig ist. Die Sonne besitzt zwei verschiedene Magnetfelder mit unterschiedlichen Eigenschaften. Diese Magnetfelder rotieren mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten, und es gibt hier nun vier Sektoren unterschiedlicher Polarität im Äquatorbereich. Von der Sonne geht ein Sonnenwind aus, welcher mit Geschwindigkeiten bis zu 900 km/s weht. Dieser Sonnenwind besteht aus positiv und negativ geladenen Teilchen, die im Schnitt 2 bis 4 Tage benötigen um zur Erde zu gelangen. Diese Partikel sind ein Nebenprodukt der unterschiedlichen Rotation von Äquator- und Polarmagnetfeld auf der Sonne. Diese Sonnenwinde mit den geladenen Teilchen breiten sich nun in einer gewissen Regelmäßigkeit aus, Sie sehen es mit Hilfe der folgenden Grafik.

Wie wir an Hand dieser Grafik erkennen können, emittiert die Sonne ca. alle 7,5 Tage eine Partikelwolke. Die Polarität der Partikel ändert sich ständig, aber in einem ganz bestimmten Rhythmus. Jeden Monat ändert sich die Polarität und alle drei Monate ändert sich die Periodenpolarität erneut.

Jedoch ist es noch nicht vorbei. Der Zyklus geht über in eine 12-Monats-Periode, in der sich die polarisierenden Sternzeichen wandeln und mehr Anziehungskraft verspüren als zu den Elementengruppen, zu denen sie eigentlich gehören. Aber das ist ebenfalls noch nicht alles. Der Zyklus erweitert sich zu einem 12-Jahres-Zyklus, der auch mathematisch hergeleitet werden kann, und in der Tat ein Fakt ist.  Resultat: Innerhalb einer 12-Monats-Periode wiederholt sich der 4-Elemente-Code, spiegelt sich alle 6 Monate selbst und geht in einen 12 Jahre dauernden Zyklus über.

Fortsetzung folgt…

Kann man das Magnetfeld fühlen? – Teil 1

Mittwoch, 20. Januar 2010

Viele Lebewesen auf unserem Planeten können das Erdmagnetfeld spüren, warum nicht auch Menschen – denkt Oleg Shumilov vom “Institute of North Industrial Ecology Problems” in Russland. Er hat nun Aufzeichnungen der Veränderungen am Erdmagnetfeld von 1948 bis 1997  beobachtet und festgestellt, dass diese in drei Gruppen mit saisonbedingten Höchstwerten eingeteilt werden können. Da wären die Zeiträume März bis Mai, Juli und Oktober. Er fand erstaunliche Korellationen zwischen den Höchstwerten bei Suizidfällen in der russischen Stadt Kirovsk in genau diesen Zeiträumen. Und er war hier nicht der einzige Wissenschaftler, der Hinweise auf Zusammenhänge zwischen Magnetfelder und die menschliche Gesundheit fand.

13:39 24 April 2008
Quelle: NewScientist.com news service
Catherine Brahic

Does the Earth’s magnetic field cause suicides? dn13769-1_250

Many animals can sense the Earth’s magnetic field, so why not people, asks Oleg Shumilov of the Institute of North Industrial Ecology Problems in Russia. Shumilov looked at activity in the Earth’s geomagnetic field from 1948 to 1997 and found that it grouped into three seasonal peaks every year: one from March to May, another in July and the last in October.

Surprisingly, he also found that the geomagnetism peaks matched up with peaks in the number of suicides in the northern Russian city of Kirovsk over the same period.

Shumilov acknowledges that a correlation like this does not necessarily mean there is a causal link, but he points out that there have been several other studies suggesting a link between human health and geomagnetism. For example, a 2006 review of research on cardiovascular health and disturbances in the geomagnetic field in the journal Surveys in Geophysics (DOI: 10.1007/s10712-006-9010-7) concluded that a link was possible and that the effects seemed to be more pronounced at high latitudes.


Twinned peaks

The review’s author, Michael Rycroft, formerly head of the European Geosciences Society, says that geomagnetic health problems affect 10 to 15% of the population. “Others have found similar things [to Shumilov's results] in independent sets of data,” says Rycroft. “It suggests something may be linking the two factors.” A 2006 Australian study, for example, also found a correlation between peaks in suicide numbers and geomagnetic activity (Bioelectromagnetics, vol. 27 p 155).

Brain storms

Psychiatrists too have noticed a correlation between geomagnetic activity and suicide rates. A review of 13 years of South African data on suicides and magnetic storms in South African Psychiatry Review, vol. 6 p. 24) suggested a link. Geomagnetic storms periods of high geomagnetic activity caused by large solar flares have also been linked to clinical depression. In 1994, a study was published suggesting a 36.2% increase in the number of men admitted into hospital for depression in the second week after geomagnetic storms (British Journal of Psychiatry vol 164, p 403). What may be the cause of the link, if there is one, remains unknown. “The intriguing correlation between geomagnetism and suicide justifies more research into its mechanism,” says Rycroft.

Fortsetzung folgt…

Evolutionssprünge durch globale Veränderungen? – Teil 2

Dienstag, 01. Dezember 2009

Da bei Genduplikationen speziell solche Gene berücksichtigt werden, die schon bisher stark im Gebrauch gewesen sind, kommt ein Art „Lamarckismus auf Gen-Ebene“ ins Spiel. Wenn nun bei Menschen die Gene des Gehirns besonders gefordert bleiben, dann können wir in Zukunft tatsächlich mit einem Zuwachs an neuronaler Komplexität rechnen. Das Erfolgsrezept der Evolution lautet: Bewährtes aktiv sichern bzw. konservieren und besonders Bewährtes duplizieren und die Duplikate selektiv variieren. Das Leben auf unserer Erde konnte deswegen überleben, weil biologische Systeme den wiederholten schweren Auslöschungsbedrohungen immer wieder ihr dynamisches Entwicklungspotential entgegenstellen konnten. Passend dazu diese Meldung vom Wissenschaftsdienst „Informnauka“ am 30.09.2002: „Veränderungen im menschlichen Erbgut könnten mit Schwankungen des Erdmagnetfeldes zusammenhängen.“ Die Naturwissenschaftler  um Victor Oraevskii von der Russischen Akademie der Wissenschaften analysierten Daten über Abweichungen in menschlichen Chromosomen, die während der vergangenen dreißig Jahre in Russland und der früheren Sowjetunion gesammelt worden waren. Bei ihren Untersuchungen wurde zwischen Menschen unterschieden, die in gesunder Umgebung lebten und arbeiteten, und Leuten, die durch ihren Beruf oder ihre Wohngegend Kontakt mit giftigen Substanzen hatten. Erwartungsgemäß fanden die Wissenschaftler bei der letzteren Gruppe mehr spontane Veränderungen im Erbgut. Erstaunlicherweise zeigte sich bei der genaueren Auswertung der Daten ein weiterer Zusammenhang:

Diese so genannten Mutationen der Chromosomen stiegen alle viereinhalb Jahre deutlich an. Da dieser Effekt nun in beiden Gruppen gut nachzuweisen war, vermuteten die Wissenschaftler dahinter eine umfassendere Ursache. Diese Wissenschaftler gehen davon aus, dass das Erdmagnetfeld für diese Effekte verantwortlich ist. Tatsächlich stieg zu Zeiten, in denen sich das Magnetfeld stark veränderte (was etwa alle viereinhalb Jahre geschieht)  auch die Häufigkeit der Mutationen deutlich an.