Die Mehrfachwelten bzw. Mehrfachuniversen scheinen zunehmend als eine gesicherte Tatsache. Dieses Weltmodell gibt uns frappierende Antworten auf die wesentlichsten „offenen Fragen“. Teil 4:
Schwarze Löcher bilden Brücken oder Tore, die unser Universum mit pU verbinden. Vor- und rücklaufende Zeitwellen konstituieren die Ereignisse. Wenn die Zukunft und die Vergangenheit jetzt existieren, muss es Mittel geben, die es ermöglichen, uns auf die Zukunft einzustellen und mit der Vergangenheit in Resonanz zu sein. Diese Mittel könnten unsere eigenen Gehirne sein. Jede bewusste Handlung schickt eine Welle in die Zukunft und in die Vergangenheit. Sowohl der Beginn als auch das Ende der Vergangenheit scheinen in unserem Geist zu sein.
Zeitreisen sind möglich – Zeitmaschinen müssen sich konstruieren lassen, wenn es pU gibt. Elektronen sind Kandidaten für Empfänger von Botschaften aus der Zukunft. Die Elektronen, die von unserer Sonne und von den GRBs zu uns reisen, haben demzufolge ihre eigenen Informationen für uns bereit. Unsere Körper könnten durch eine hoch entwickelte Technologie – etwa durch eine elektronische Form von Biorückkopplung – zu Zeitmaschinen werden. Ist unser Gehirn eine Zeitmaschine, die Botschaften aus der Vergangenheit und aus der Zukunft senden und empfangen kann? Messungen zeigen, wie es zwischen parallelen Welten Überlagerungen geben kann. Wenn unsere Beobachtungen der Tatsachen nur davon abhängen, worin wir übereinstimmen, kann die Vergangenheit keine Folge unbestreitbarer Tatsachen sein. Die Vergangenheit hängt davon ab, zu welcher Übereinstimmung wie viele einzelne kommen. Jeder einzelne wäre angesichts des Ansturms interferierender pU hilflos. Wir brauchen einander, um eine Grundlage für die Wirklichkeit zu schaffen.
„Religiöse Sekten und Gehirnwäscher arbeiten nach dem Orwellschen Prinzip (1984): ‘Wer die Vergangenheit kontrolliert, kontrolliert die Gegenwart, wer die Gegenwart kontrolliert, kontrolliert die Zukunft’. Sobald genügend Gruppenmitglieder eine Sache glauben, wird sie zur Wirklichkeit. Das gilt insbesondere für die politische Geschichte im kollektiven Gedächtnis.“
Prof.Dr. Ernst Senkowski (Physiker)

