Mit ‘Gegenwart’ getaggte Artikel

Multiversen und unsere Existenz – Teil 4

Freitag, 13. November 2009

Die Mehrfachwelten bzw. Mehrfachuniversen scheinen zunehmend als eine gesicherte Tatsache. Dieses Weltmodell gibt uns frappierende Antworten auf die wesentlichsten  „offenen Fragen“. Teil 4:

Schwarze Löcher bilden Brücken oder Tore, die unser Universum mit pU verbinden. Vor- und rücklaufende Zeitwellen konstituieren die Ereignisse. Wenn die Zukunft und die Vergangenheit jetzt existieren, muss es Mittel geben, die es ermöglichen, uns auf die Zukunft einzustellen und mit der Vergangenheit in Resonanz zu sein. Diese Mittel könnten unsere eigenen Gehirne sein. Jede bewusste Handlung schickt eine Welle in die Zukunft und in die Vergangenheit. Sowohl der Beginn als auch das Ende der Vergangenheit scheinen in unserem Geist zu sein.

Zeitreisen sind möglich – Zeitmaschinen müssen sich konstruieren lassen, wenn es pU gibt. Elektronen sind Kandidaten für Empfänger von Botschaften aus der Zukunft. Die Elektronen, die von unserer Sonne und von den GRBs zu uns reisen, haben demzufolge ihre eigenen Informationen für uns bereit. Unsere Körper könnten durch eine hoch entwickelte Technologie – etwa durch eine elektronische Form von Biorückkopplung – zu Zeitmaschinen werden. Ist unser Gehirn eine Zeitmaschine, die Botschaften aus der Vergangenheit und aus der Zukunft senden und empfangen kann? Messungen zeigen, wie es zwischen parallelen Welten Überlagerungen geben kann. Wenn unsere Beobachtungen der Tatsachen nur davon abhängen, worin wir übereinstimmen, kann die Vergangenheit keine Folge unbestreitbarer Tatsachen sein. Die Vergangenheit hängt davon ab, zu welcher Übereinstimmung wie viele einzelne kommen. Jeder einzelne wäre angesichts des Ansturms interferierender pU hilflos. Wir brauchen einander, um eine Grundlage für die Wirklichkeit zu schaffen.

„Religiöse Sekten und Gehirnwäscher arbeiten nach dem Orwellschen Prinzip (1984): ‘Wer die Vergangenheit kontrolliert, kontrolliert die Gegenwart, wer die Gegenwart kontrolliert, kontrolliert die Zukunft’. Sobald genügend Gruppenmit­glieder eine Sache glauben, wird sie zur Wirklichkeit. Das gilt insbesondere für die politische Geschichte im kollektiven Gedächtnis.“

Prof.Dr. Ernst Senkowski (Physiker)

Multiversen und unsere Existenz – Teil 3

Donnerstag, 12. November 2009

Die Mehrfachwelten bzw. Mehrfachuniversen scheinen zunehmend als eine gesicherte Tatsache. Dieses Weltmodell gibt uns frappierende Antworten auf die wesentlichsten  „offenen Fragen“. Teil 3:

Wenn pU wirklich existieren, muss es einen völlig verwirrenden Zusammenhang von Geist und Zeit geben, und der Geist kommt auf eine neue und unerwartete Weise in die physikalische Welt hinein. Wolf hat einen einsichtigen Vergleich der Zeit mit einem Fluss vorgelegt, der aus zwei entgegen gesetzten Strömungen besteht. Information fließt aus der Vergangenheit und aus der Zukunft in die Gegenwart. Der Fluss ist voll zahlloser geisterhafter Flaschen, die nur dann in unseren Händen real werden, wenn wir in den Fluss hineingreifen. Jedes Mal fischen wir zwei Flaschen heraus. In unserer so entstehenden Gegenwart verschmilzt die Vergangenheitsflasche mit der Zukunftsflasche zu einer einzigen Flasche, und wie ein Flaschengeist erscheint eine Botschaft. Diese Botschaft kann nicht als absolute Wahrheit gesehen werden. Sie ist nur eine wahrscheinliche Wahrheit. Allein der erlebte Augenblick ist gewiss.

Die pU bedingen einen neuen Zeitbegriff. Dazu gehört die Aussage, dass unsere heutigen Beobachtungen die Vergangenheit bestimmen. In der Theorie der pU gibt es keine feste Vergangenheit. Die Vergangenheit, die wir für die Vergangenheit halten, ist das, was vernunftbegabte, in Gemeinschaft lebende Wesen übereingekommen sind, Vergangenheit zu nennen. Es gibt unendlich viele andere parallele Vergangenheiten. Die Vergangenheit, die durch die Gegenwart verändert wird, ist nur eine von vielen. Auch die Zukunft ist durch Übereinkunft definiert und steht mit der Gegenwart in Verbindung. Sie kann unendlich viele Formen haben und jede mögliche Zukunft wirkt sich auf die Gegenwart aus. Die Beobachtungseffekte pflanzen sich in beiden Richtungen in der Zeit fort. Die physikalischen Gleichungen sind letztlich zeitfrei. Vergangenheit und Zukunft existieren ‘gleichzeitig’ mit unserer Zeit. Auch in ‘mir’ gibt es keine Zeit. In ‘mir’ gibt es etwas Zeitloses. Mit den pU werden Botschaften aus der Zukunft möglich. Sie benötigen einen intelligenten Empfänger. Wenn die globale Intelligenz zunimmt, sollten diese Botschaften von immer mehr intelligenten Menschen empfangen werden.

Fortsetzung folgt morgen.