Mit ‘Geist’ getaggte Artikel

Wollen wir Recht haben, oder einfach nur glücklich sein?

Montag, 01. Februar 2010

Um die Wahrhaftigkeit – ALLES was IST – zu erfahren, muss das Denken außerordentlich einfach sein. Was einfach ist, ist unendlich subtil, was einfach ist, ist sehr zart – und wenn wir diese Wörter lediglich als ein Mittel benutzen, um zu dieser Zartheit, dieser Einfachheit des Denkens zu gelangen, dann werden wir niemals erfahren, was diese wirklich Wahrhaftigkeit ist. Doch wenn wir die Bedeutung von Wörtern als eine Brücke benutzen, die wir überqueren wollen, dann werden Wörter nicht zu einer Illusion in welcher der Geist sich verliert. Ist es nicht bemerkenswert, dass Ill im englischen Sprachgebrauch Krank bedeutet?

Tatsächlich existiert diese lebendige Wahrhaftigkeit, diese lebendige Realität – nennen wir sie wie wir wollen: Gott oder Wahrheit -, und sie kann nicht durch Suchen gefunden oder erkannt werden. Wo eine Suche im Spiel ist, da müssen Kontrast und Dualität entstehen. Immer wenn unser Geist sucht, muss das unvermeidlich eine Trennung, eine Unterscheidung, einen Kontrast mit sich bringen – was nicht bedeuten soll, dass der Geist zufrieden oder träge sein soll. Tatsächlich existiert eine Art Schwebezustand, der weder Zufriedenheit ist, noch eine unaufhörliche Bemühung, die aus unserer Suche entstanden ist, aus dem Verlangen etwas zu erreichen oder zu leisten. In diesem zarten Schwebezustand ist Einfachheit – jedoch nicht die Einfachheit, nur wenig zu besitzen. Eine derartige Einfachheit ist nur eine grobe Form. Es geht hier um die Einfachheit, die aus der Feinheit des Denkens hervorgeht – in dem weder Suche noch Zufriedenheit ist.

Quantenwirklichkeit und Alltagswelt – Teil 1

Donnerstag, 26. November 2009

Der Physiker Burkhard Heim unterscheidet eine anorganische, eine organische, eine seelische und eine geistige Seinsschicht, wobei alle Teilstrukturen miteinander in Wechselwirkungen stehen. Dabei sind die höherdimensionalen Seinsschichten den darunter stehenden hinsichtlich der Steuerung übergeordnet. Schon W. Heisenberg hatte darauf hingewiesen, dass es der Quantenphysik widerspricht, wenn man – wie viele Biologen und Biochemiker- glaubt, man könne die Lebensvorgänge allein mit den Gesetzen der Physik erklären und ohne die Annahme einer zweiten Seinsschicht auskommen. Die Steuerung von Vorgängen in unserer Welt von jenseits der Raumzeit – aus G4 – wurde experimentell an der Princeton-Universität von R. G. Jahn bewiesen.

Die Wissenschaft ist gegenwärtig an einem  Punkt angekommen, wo Physiker und Mediziner/ Psychologen miteinander ins Gespräch kommen, weil beide dem Phänomen der Nicht-Lokalität (= Unabhängigkeit von Raum und Zeit), das heisst nicht-lokalen Wirkungen, begegnen. Beide begegnen auch der Interaktion von Bewusstsein und Materie. R.G. Jahn kommt zum Schluss, dass wenn zwischen menschlichem Bewusstsein und der (physikalischen) Umgebung in beide Richtungen Wirkungen und Informationen ausgetauscht werden, man eine Resonanz oder „molekulare Bindungsmöglichkeit“ auch für das Bewusstsein annehmen muss. Er spricht sogar von Bewusstseinsatomen und Bewusstseinsmolekülen. R.G. Jahn fasst zusammen: “Like elementary particles (a form of matter) and physical light (a form of energy), consciousness (a form of information) enjoys a wave/particle duality that allows … to resonate with other consciousnesses and with appropriate aspects of its environment.”

Dem Bewusstsein müssten ebenso die bekannten Quanten-Eigenschaften zugesprochen werden.

Demnach macht es keinen Sinn mehr, Begriffe wie Information oder Resonanz entweder der physischen Umwelt oder dem Bewusstsein zuzuordnen oder physische von geistigen Wirkungen abzugrenzen. Wie Jahn sagt: „The composite theory … is a model of the experiential products of the interpenetration of an otherwise ineffable consciousness into an equally ineffable environmental surround.”

Auch der Kernphysiker und Molekularbiologe Jeremy Hayward formuliert:

„Manche durchaus noch der wissenschaftlichen Hauptströmung angehörende Wissenschaftler scheuen sich nicht mehr, offen zu sagen, dass Bewusstsein/ Gewahrsein neben Raum, Zeit, Materie und Energie eines der Grundelemente der Welt sein könnte (vielleicht sogar grundlegender als Raum und Zeit). Es war vielleicht ein Fehler, den Geist aus der Natur zu verbannen.“

Fortsetzung folgt…

Multiversen und unsere Existenz – Teil 3

Donnerstag, 12. November 2009

Die Mehrfachwelten bzw. Mehrfachuniversen scheinen zunehmend als eine gesicherte Tatsache. Dieses Weltmodell gibt uns frappierende Antworten auf die wesentlichsten  „offenen Fragen“. Teil 3:

Wenn pU wirklich existieren, muss es einen völlig verwirrenden Zusammenhang von Geist und Zeit geben, und der Geist kommt auf eine neue und unerwartete Weise in die physikalische Welt hinein. Wolf hat einen einsichtigen Vergleich der Zeit mit einem Fluss vorgelegt, der aus zwei entgegen gesetzten Strömungen besteht. Information fließt aus der Vergangenheit und aus der Zukunft in die Gegenwart. Der Fluss ist voll zahlloser geisterhafter Flaschen, die nur dann in unseren Händen real werden, wenn wir in den Fluss hineingreifen. Jedes Mal fischen wir zwei Flaschen heraus. In unserer so entstehenden Gegenwart verschmilzt die Vergangenheitsflasche mit der Zukunftsflasche zu einer einzigen Flasche, und wie ein Flaschengeist erscheint eine Botschaft. Diese Botschaft kann nicht als absolute Wahrheit gesehen werden. Sie ist nur eine wahrscheinliche Wahrheit. Allein der erlebte Augenblick ist gewiss.

Die pU bedingen einen neuen Zeitbegriff. Dazu gehört die Aussage, dass unsere heutigen Beobachtungen die Vergangenheit bestimmen. In der Theorie der pU gibt es keine feste Vergangenheit. Die Vergangenheit, die wir für die Vergangenheit halten, ist das, was vernunftbegabte, in Gemeinschaft lebende Wesen übereingekommen sind, Vergangenheit zu nennen. Es gibt unendlich viele andere parallele Vergangenheiten. Die Vergangenheit, die durch die Gegenwart verändert wird, ist nur eine von vielen. Auch die Zukunft ist durch Übereinkunft definiert und steht mit der Gegenwart in Verbindung. Sie kann unendlich viele Formen haben und jede mögliche Zukunft wirkt sich auf die Gegenwart aus. Die Beobachtungseffekte pflanzen sich in beiden Richtungen in der Zeit fort. Die physikalischen Gleichungen sind letztlich zeitfrei. Vergangenheit und Zukunft existieren ‘gleichzeitig’ mit unserer Zeit. Auch in ‘mir’ gibt es keine Zeit. In ‘mir’ gibt es etwas Zeitloses. Mit den pU werden Botschaften aus der Zukunft möglich. Sie benötigen einen intelligenten Empfänger. Wenn die globale Intelligenz zunimmt, sollten diese Botschaften von immer mehr intelligenten Menschen empfangen werden.

Fortsetzung folgt morgen.