Heute möchte ich mal auf einige Arbeiten von Dr. Paul A. LaViolette verweisen. Er ist Klima-Wissenschaftler, der für die UN als Berater sowie für die griechische Regierung und den Club of Rome (Goals for Mankind Project ) arbeitete. Er erläutert in seinen Arbeiten – die auch die Klimaveränderungen betreffen – eine alternative Beschreibung der Vorgänge auf dieser Welt, einschließlich der bestehenden Physik. Dr. LaViolette sieht die Ursache im galaktischen Kern angesiedelt. Dies fußt auf Ergebnissen, die er durch die Analyse von Eiskernbohrungen und der Beschäftigung mit astronomischen Aufzeichnungen der Ägypter und Sumerer gefunden hat.
Diese Erkenntnisse werfen ein völlig anderes Licht auf die Klimaveränderungen, die zurzeit im gesamten Sonnensystem vor sich gehen. Die Tatsache, dass Dr. LaViolette in hochrangigen Regierungskreisen tätig war, lässt auch noch vermuten, dass den Regierungen seine Forschungen durchaus bekannt sind.
Einige Auszüge seiner Arbeiten, nur ein kleiner Überblick:
- Das Konzept von Explosionen des Galaktischen Kerns: In den 1980 Jahren, als diese Voraussage gemacht wurde, glaubten die Astronomen, dass die Kerne der Galaxien einschließlich unserer eigenen, alle 10 bis 100 Millionen Jahre „aktiv“ („explodieren“) werden und ungefähr über eine Million Jahre aktiv bleiben. Da unser eigener Galaktischer Kern gegenwärtig sehr ruhig zu sein scheint, glaubten sie, dass er wahrscheinlich viele 10 Millionen Jahre lang auch inaktiv bleiben würde. Und das, obwohl der Astronom Jan Oort im Jahr 1977 den Beweis vorlegte, dass unser Galaktischer Kern in den vergangenen 10.000 Jahren sehr wohl aktiv war.
Voraussage (1980 – 1983): In seiner Doktorarbeit stellte LaViolette die Hypothese auf, dass sich die Explosionen des Galaktischen Kerns ungefähr alle 10.000 Jahre wiederholen und dann einige hundert bis zu ein paar tausend Jahre lang andauern. Er war der erste, der auf eine derart kurze Zeitspanne der Wiederholung der Explosionen des Galaktischen Kerns hinwies und auch andeutete, dass sich unser eigener Galaktischer Kern Seyfert-artigen Explosionen mit ähnlicher Häufigkeit unterzieht.
Anschließende Übereinstimmung (1998): Als dem Astronomen Mark Morris im Jahr 1988 LaViolette’s Hypothese der Galaktischen Explosion unterbreitet wurde, verwarf er diese Gedanken als bedeutungslos. Nach 10 Jahren intensiver Beobachtung jedoch zitierte man Morris mit den Worten, „ das Galaktische Zentrum explodiert ungefähr alle 10.000 Jahre und diese Ereignisse dauern ungefähr 100 Jahre an.
- Das vorherrschende Konzept der Ausbreitung der Kosmischen Strahlen (1980 – 1983): In der Zeit als diese Voraussage gemacht wurde, glaubten die Astronomen, dass interstellare magnetische Felder kosmische Strahlen, die aus den Ausbrüchen des Galaktischen Kerns hervorgehen, einfangen und ihre Progression nach außen verlangsamen, so dass sie die Erde erst nach Millionen von Jahren in Form von einer konstant niedrigen Intensität der Hintergrundstrahlung erreichen.
Voraussage (1980 – 83): Die Studien von LaViolette ergaben, dass die kosmische Strahlen-Flut des Galaktischen Zentrums minimal mit den interstellaren magnetischen Feldern interagieren und in der Lage sind, sich radial nach außen hin fortzupflanzen und zwar entlang der gradlinigen Flugbahnen, die fast mit Lichtgeschwindigkeit in Form von einer kohärenten, sphärischen, wellen-artigen Flut durch die Galaxie ziehen. Er war der Erste, der auf das Konzept der „Galaktischen Superwelle“ hinwies.
Verifizierung (1985): Astrophysiker entdeckten, dass die Röntgen-Pulsare die Erde ununterbrochen mit hoch energetischen kosmischen Strahlenpartikeln überschütten, die mehr als 25.000 Lichtjahre fast mit Lichtgeschwindigkeit unterwegs und dabei unbeeinflusst von den interstellaren magnetischen Feldern den geradlinigen Flugbahnen (Trajektoren) gefolgt waren.
Verifizierung (1997): Astrophysiker entdeckten einen starken Gammastrahlen-Impuls, der aus einer Galaxie kam, die Milliarden von Lichtjahren entfernt ist und eine Rotverschiebung von 3,4 aufwies (siehe untenstehende Voraussage Nr. 10). Etablierte Medien wie z.B. die Zeitschrift „Sky & Telescope“ behaupteten, dass dieser Gammastrahlen-Impuls von einer Flut hoch energetischer kosmischer Strahlenpartikel begleitet sein könnte, die sich fast in Lichtgeschwindigkeit entlang der gradlinigen Flugbahnen (Trajektoren) bewegt und dass der Gammastrahlen-Impuls von einer radialen Auswärtsbewegung dieser Salve erzeugt wird. Im Grunde genommen bestätigten sie das gleiche Konzept einer Galaktischen Superwelle, das LaViolette bereits 14 Jahre vorher ungeachtet des beharrlichen Widerstands der etablierten Astronomen aufgestellt hatte.
Verifizierung (2000): Radio-Astronomen verkünden auf dem Treffen der Amerikanischen Gesellschaft der Astronomen im Januar 2000, dass die Synchrotrone Hochfrequenz-Emission, die von dem Galaktischen Zentrum (Sgr A*) abgestrahlt wird, kreisförmig polarisiert ist. Wissenschaftler zeigen während des Treffens in Übereinstimmung mit den Behauptungen von LaViolette auf, dass die kreisförmige Polarisierung darauf hinwies, dass die kosmischen Strahlen-Elektronen sich radial von dem Galaktischen Zentrum entlang der gradlinigen Trajektoren weg bewegten.
- Das vorherrschende Konzept des Bombardements von Kosmischen Strahlen (1980 – 83): In der Zeit als diese Voraussage gemacht wurde, glaubten die Astronomen, dass der Strahlenfluss der kosmischen Hintergrundstrahlung seit Millionen von Jahren konstant geblieben war und dass intensive Bombardements kosmischer Strahlen nicht sehr häufig vorkommen, vielleicht alle 30 Millionen Jahre und in erster Linie als Resultat nahe gelegener Supernova-Explosionen gesehen werden müssten.
Voraussage (1980 – 1983): LaViolette kam zu dem Ergebnis, dass Ende der letzten Eiszeit (vor etwa 14.000 Jahren unserer Zeit) eine Flut von galaktisch-kosmischen Strahlen die Erde und das Sonnensystem bombardierte. Seine Forschungsergebnisse deuteten darauf hin, dass weitere solcher Superwellen schon in früheren Zeiten bei uns vorüber gezogen waren und für den Auslöseimpuls von Anfang und Ende der Eiszeiten und des Massensterbens verantwortlich waren. Er hat als Erster auf den wiederkehrenden hochfrequenten kosmischen Strahlen-Beschuss der Erde hingewiesen.
Verifizierung (1987): Glaziologen entdeckten im Polareis der Eiszeit Höchstwerte von Beryllium-10 Isotopen. Diese deuteten darauf hin, dass der kosmische Strahlenfluss auf der Erde bei mehreren Ereignissen während der letzten Eiszeit erhöhte Werte hatte. Somit war die Theorie von Dr. LaViolette, dass die Galaktischen Superwellen geologisch gesehen in jüngster Zeit immer wieder durch unserer Sonnensystem kamen, bestätigt.
- Das vorherrschende Konzept der prähistorischen globalen Erwärmung (1981): Als diese Voraussage gemacht wurde, glaubten die Klimatologen, dass die Allerød-Bölling Erwärmung und die Younger Dryas Kälteperiode am Ende der Eiszeit hauptsächlich auf Europa beschränkt waren. Sie nahmen an, dass es keine globale Erwärmung zum Ende der Eiszeit gab und dass die nördlichen kontinentalen Eisdecken nicht gleichzeitig wie die südlichen Eisdecken zu schmelzen begannen; und dass die Erwärmung im Norden der Hitze zuzuschreiben war, die sich von der südlichen Hemisphäre ausbreitete.
Voraussage (1983): LaViolette demonstrierte in seine Dissertation, dass die letzte Eiszeit durch eine 2000 Jahre währende globale Erwärmung beendet wurde; er nennt sie das Terminale Pleistozäne Interstadial (TPI), das durch das Allerød – Bölling Interstadial (Anm. d. Red.: letzte dreizipflige Warmphase kurz vor dem Ende der letzten Eiszeit) im Norden identifiziert wurde. Er meinte auch, dass dies wiederum gefolgt sei von einer globalen Rückkehr zu Eiszeit-Bedingungen, gekennzeichnet durch die Younger Dryas im Norden. Er zeigte, dass das Schmelzen der Eisschichten in der nördlichen und der südlichen Hemisphäre gleichzeitig ablief und durch kosmische Ursachen ausgelöst wurde.
Verifizierung (1987 – 96): Klimatologen veröffentlichten Temperatur-Profile aus verschiedenen Erdteilen, die die Präsenz dieser gleichen Klima-Oszillation aufzeigen, aber sie haben in ihre Daten nicht angeknüpft an das Konzept globaler klimatischer Veränderungen.
Verifizierung (1998): Klimatologen (Steig et al.) veröffentlichten Erkenntnisse in der Fachzeitschrift Science und zeigen die Synchronizität des Auftretens der Klima-Oszillationen von Allerød-Bölling-Younger Dryas im antarktischen Eiskern des Taylor Dome auf. Sie stellen dies als Beweis dar, dass die letzte Eiszeit durch eine globale Erwärmung beendet wurde. Obwohl ihnen die Publikationen von LaViolette bekannt sein sollten, zitierten sie in ihrem Bericht nicht seine früheren Arbeiten.
Und so geht es munter weiter. Man sollte annehmen, dass ein gewisser Grad an Akzeptanz vorhanden sein sollte, leider braucht es immer noch Jahre bis sich eine Bestätigung (Verifizierung) durch die Fachwelt oder der Meinung der breiten Masse ergibt. So ist es heutzutage immer noch sehr schwer, auf eventuelle Fehler im System hinzuweisen, da die „Mühlen des Systems“ sich recht schwerfällig drehen. Sie können weitere Arbeiten (Publikationsliste) von Dr. LaViolette im Internet unter http://www.etheric.com/LaViolette/Pub1-list.html einsehen.
Lassen sie sich überraschen…