Unter den Wissenschaftlern macht sich bei der Anpassung an ein Neues Paradigma eine große Angst breit.
Ein Konsortium von Astrophysikern, Kosmologen und Astronomen haben davor gewarnt, dass wir das Risiko eingehen, ein gefährliches Szenario aufbauen, es sei denn, wir verwenden die derzeitige Flut neuer galaktischer Forschungen sparsam. Wenn die gesamten Datensätze der WISE und der PLANCK Mission wie geplant auf einmal veröffentlicht werden, bleiben andere neue Ideen, die die Kosmologen entwickelt haben, auf der Strecke, weil sie als Gegenmaßnahme keinen Referenzrahmen haben werden.
Diese Problematik stellt sich einzig und allein bei der Kosmologie. In anderen wissenschaftlichen Gebieten sind immer weitere Informationen verfügbar: man kann stets einen Reset vornehmen und ein Experiment erneut durchführen – oder sich vor Ort begeben, um weitere Daten zu sammeln. Bedingt jedoch durch unseren festgelegten Standort im Universum, besitzt die Kosmologie diesen Luxus nicht. Es gibt lediglich eine endliche Menge von Information, die wir über unsere Galaxie und dieses Segment unseres Universums sammeln können. Auf dem Gebiet der kosmischen Strahlenpartikel werden wir vielleicht niemals etwas wissen über die Quelle der zyklischen Ereignisse, die sich hinter der Verbindung von Sonne und Erde verbergen – so wenig wie über die rasanten Entdeckungen bezüglich der Verbindungen zwischen dem galaktischen Kern und der Erde und dem Sonnensystem.
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W.I.S.E. und PLANCK
Was ist die Quelle dieses neuen Datenzugangs, der so viel Angst in dem Bereich der Solarphysik und der Kosmologie ausgelöst hat? Es sind die beiden Raumfahrzeuge 1) WISE & 2) PLANCK.
WISE (Wide-field Infrared Survey Explorer): WISE wird die Überwachung des gesamten Himmels mit infrarotem Licht vornehmen und eine Übersicht der Himmelskarte sowie Katalogisierung von über 300 Millionen Infrarotquellen anfertigen. Die Wissenschaftler, die an dem WISE Projekt arbeiten, interessieren sich besonders für die Struktur der Milchstrassen-Galaxie, die ultra-luminosen Infrarot-Galaxien, Asteroiden, die groß angelegte Struktur des Universums, die kältesten und nächsten Sterne und Regionen von neuen Sternen- und Planetenbildungen.
- PLANCK’SCHE MISSION:
Der ursprüngliche Name von PLANCK war COBRAS/SAMBA, sie wurde mit Genehmigung der Mission im Jahr 1996 umbenannt, um den deutschen Wissenschaftler Max Planck (1858-1947) zu ehren, der im Jahr 1918 den Nobelpreis der Physik gewonnen hatte.
PLANCK dabei unterstützen, Antworten auf die wichtigsten Fragen der modernen Wissenschaft zu finden: Wie war der Beginn des Universums, wie hat es sich bis zu dem Zustand, den wir heute beobachten können, entwickelt, und wie wird es sich in der Zukunft entwickeln? Die Zielvorgabe von PLANCK besteht darin, mit der höchsten Genauigkeit, mit der jemals vorgegangen wurde, die Überreste der Strahlung, die das Universum direkt nach dem Urknall ausfüllte, zu analysieren – wir beobachten das heutzutage als den kosmischen Mikrowellenhintergrund.
Die simultane Kartographie des Himmels innerhalb eines breit angelegten Frequenzbereichs wird die Trennung der galaktischen und außergalaktischen Vordergrundstrahlung des uranfänglichen kosmologischen Hintergrundsignals möglich machen. Planck wird eine weitgehend verbesserte Effizienz im Vergleich zu den Experimenten, die aus Ballons und von der Erde aus durchgeführt wurden, bieten und wird die Effizienz anderer im Weltraum vorhandenen Instrumente noch bei weiten überflügeln. Das Raumfahrzeug dreht sich einmal pro Minute um seine Achse, die zur Sonne hinzeigt, um seine Lage gyroskopisch zu stabilisieren.
Fortsetzung folgt…

