Heute möchte ich mal einen Vorstoß in (relativ) unbekanntes Terrain wagen, ich hoffe Sie können dem folgen, was bereits vor einigen Jahren durch Jean Emile Charon verfasst wurde.
Als Träger der geistig-psychischen Eigenschaften dienen vorwiegend Elektronen und Positronen – diese Elementarteilchen nennt J. E. Charon „Psychomaterieteilchen“. Diese Teilchen kommunizieren in Formen (= Mentalstrukturen eines Teilchens) und Symbolen (= Verhalten des Teilchens) miteinander und speichern die Informationen in einem äonischen Sigma-Feld ab. Die Äonen, jene punktförmigen Strukturen, die sich im realen Raum als geladene Leptonen und Quarks manifestieren, interessieren uns ganz besonders.
Wenn man das Existierende – das Leben – als Kommunikation zwischen Psycho-Materieteilchen bezeichnen würde, scheint das Ziel der Evolution aller Psycho-Materieteilchen tatsächlich darin zu liegen, immer mehr Archetypen des Seienden zu aktualisieren, immer mehr Formen/Symbole (Erfahrungen) in Raum und Zeit „entstehen“ zu lassen. Die Psycho-Materie verfügt über folgende Mittel, um dieses Ziel zu erreichen:
Jedes Teilchen muss auf der Stufe, auf der es sich befindet, seine Kreativität und seine schöpferische Fähigkeit, maximal nutzen. Denn wie wir wissen, dient der Vorgang der Schöpfung (Intuition) dem Geist dazu, neue Formen/Symbole zu „aktualisieren“ und dann zu speichern, also Formen/Symbole, die nicht etwa das Ergebnis einer simplen Neuordnung alter, bereits früher aktualisierter Formen/Symbole sind (ein solcher Vorgang der Neuordnung ist Aufgabe der Ratio).
Durch den Schöpfungsvorgang wird das Gedächtnis des Teilchens um neue Symbole bereichert, sein Bewusstseinsgrad steigt. Wir wissen, dass dieser Bewusstseinsanstieg stufenweise erfolgt, wobei jede neue Stufe einem höheren Spin des Sigma-Gedächtnisfeldes entspricht. Eine Einteilung der Entwicklungsstufen gestaltet sich folgendermaßen:
· symmetrisch,
· asymmetrisch,
· instinktiv,
· rational,
· hyperrational …
Die ersten vier sind auf unserer heutigen Erde bereits verwirklicht, die fünfte gewährt uns eine Art Ausblick auf die „nächste“ Bewusstseinsebene des Lebendigen.
Durch den Vorgang der Vereinigung kann das Teilchen die Ergebnisse seiner Kreativität den anderen Teilchen zugänglich machen. Vermehrung von Leben findet statt, und zwar durch Reduplikation der Mentalstrukturen. Auf makroskopischem Niveau, d. h. auf dem Niveau von Organismen, die aus einer großen Zahl von Psychomaterieteilchen bestehen, müssen wir zwischen Reduplikation durch Zellteilung und geschlechtlicher Fortpflanzung unterscheiden.
Fortsetzung folgt…

